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Vogelfütterung im Winter - Die richtige Mischung macht’s

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Viele Vogelarten machen „Winterpause“ und ziehen gen Süden. Andere sind in unseren Breitengraden heimisch. Sie bleiben „daheim“ und trotzen hier Wind und Wetter. Wer durch Kälte, Frost und Eis geschwächten Tieren helfen möchte, sollte einige Regeln beachten.

Dr. Uta Krebs, in der Kreis-Veterinärbehörde für den Tierschutz zuständig, weiß, worauf es ankommt:

  • Die Vögel sollten so oft wie möglich auf ihre natürlichen Futterquellen zurückgreifen. Deshalb gilt: Erst bei längeren Kälteperioden oder Schneefall mit der Fütterung beginnen und im Frühjahr rechtzeitig aufhören.
  • Unbedingt verzichten sollten Vogelfreunde auf das Füttern von Brot. Das enthält zu viel Salz und quillt in den Mägen der Vögel auf.
  • Die richtige Mischung macht’s: Für Körnerfresser wie Finken oder Sperlinge sind Vogelhäuschen mit entsprechender Futtermischung des Richtige. Allesfresser wie Meisen, Amseln und Spechte bevorzugen Weichfutter. Für sie sind die so genannten “Meisenknödel“ ideal.
  • Ob Körner- oder Weichfutter, geeignete Fertigmischungen gibt es in den meisten Zoohandlungen. Alle, die in der kalten Jahreszeit für die Gesundheit der Tiere selbst Hand anlegen möchten, erhalten dort auch Tipps, wie sich Vogelfutter zusammenmischen lässt und wie man „Meisenknödel“ herstellt.
    - PK -

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