Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Aktuelle Studie belegt: Kreis ist Vorzeigeregion im Ruhrgebiet

Während Essen, Bochum, Duisburg und andere Ruhrgebietsstädte in den nächsten Jahren mit einem Rückgang ihrer Beschäftigten von rund zehn Prozent rechnen müssen, präsentiert sich der Kreis als „Wachstumsmotor“ der Metropole Ruhr.

Dies zeigt aktuell eine Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PriceWaterhouseCoopers AG (PwC) und des Hamburgischen WeltWirtschafts Institutes (HWWI). Demnach darf sich der Kreis Unna als einzige Region neben Dortmund (+0,5 Prozent) über ein Wachstum der Beschäftigtenzahlen bis 2030 um 1,5 Prozent freuen.

Und auch im Bereich der hochqualifizierten Beschäftigten soll der Kreis Unna Spitzenreiter im Ruhrgebiet bleiben. Im Referenzzeitraum zwischen 2000 und 2011 führte er das Ranking hier bereits mit einer Steigerung von 41,9 Prozent deutlich an. - Julia Schmidt | WFG -

Hintergrund

Unter dem Titel „Deutschland 2030 – Die Arbeitsplätze der Zukunft“ untersuchte die PwC in Kooperation mit dem HWWI die Entwicklung der Erwerbstätigkeit in allen 402 deutschen Kreisen und kreisfreien Städten bis zum Jahr 2030. Die Prognosen der Studie sollen Wirtschaft und Politik als Grundlage dienen, um den bevorstehenden Wandel vor Ort aktiv gestalten zu können.

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