Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Wohnortnahe Versorgung

Ambulant vor stationär: Um neue Wohnformen für Senioren und auch für älter werdende Menschen mit Behinderung ging es bei der vierten Regionalplanungskonferenz. Eines der Kernthemen war die bessere Vernetzung der Angebote.

Hilfen für Senioren und Menschen mit Behinderung koordinieren, die vorhandenen Angebote gemeinsam mit den Betroffenen fortentwickeln und dadurch die Versorgungs- und Hilfeleistungen im Kreis weiter verbessern – das ist das Ziel der gemeindepsychiatrischen Netzwerke im Kreis Unna. Sie haben jetzt mit einer Kooperationsvereinbarung neue Standards für die wohnortnahe Versorgung gesetzt.

Landrat Michael Makiolla und weitere Vertreter der gemeindepsychiatrischen Netzwerke unterzeichneten die Kooperationsvereinbarung im Kreishaus. „Die Ziele sind neu formuliert, jetzt muss dieses Papier gelebt werden“, sagte Ralf Plogmann, Sprecher der AG Wohlfahrt – psychosoziale Netzwerke im Kreis Unna.

Damit die gemeindepsychiatrischen Angebote für die Nutzer überschaubar bleiben, wurde der Kreis Unna in vier Sektoren (Lünen, Selm und Werne; Bergkamen, Kamen und Bönen; Unna und Fröndenberg; Schwerte und Holzwickede) aufgeteilt. Die Mitarbeiter aller vier Netzwerke arbeiten nach verbindlich festgelegten fachlichen Standards und tauschen sich über aktuelle Entwicklungen aus.

Inklusive Wohnformen waren darüber hinaus Thema der Regionalplanungskonferenz. Neben Menschen mit Behinderung und Vertretern von Wohlfahrtsverbänden nahmen auch die örtlichen Wohnungsbauunternehmen und Stadtplaner an der Konferenz teil.
– Birgit Kalle –

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