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Hilfen zur Gesundheit

Hilfen zur Gesundheit

Personen, die nicht krankenversichert und nicht in der Lage sind, die Kosten einer notwendigen ärztlichen oder zahnärztlichen Behandlung aus eigenen Mitteln zu tragen, haben einen Anspruch auf Hilfen zur Gesundheit.

Die Hilfe umfasst neben der ambulanten ärztlichen Behandlung auch die Versorgung mit Arzneimitteln, Verbandmitteln und Zahnersatz, Krankenhausbehandlung sowie sonstige zur Genesung, zur Besserung oder zur Linderung der Krankheitsfolgen erforderlichen Leistungen.

  • Die Gewährung der Hilfen zur Gesundheit hat der Kreis Unna auf die kreisangehörigen Städte und Gemeinden übertragen.

Örtlich zuständig für die Beratung in Angelegenheiten der Hilfen zur Gesundheit und für die Entscheidung über die Bewilligung der Hilfe ist der Fachbereich Soziales der Stadt- oder Gemeindeverwaltung im Wohnort des/der Hilfesuchenden.

Für den vorgenannten Personenkreis besteht, vorausgesetzt es werden keine laufenden Leistungen bezogen, eine Versicherungspflicht.

Darüber hinaus haben Personen, die ihren privaten Versicherungsschutz verloren hatten und auch von keinem Versicherer aufgenommen wurden, wieder Zugang in die private Krankenversicherung. Ab diesem Zeitpunkt sind die Versicherungsunternehmen verpflichtet, ehemalige Mitglieder in den erweiterten Standardtarif aufzunehmen.

Der Basistarif ersetzt den erweiterten Standardtarif. Das heißt alle privaten Versicherungsunternehmen müssen diesen Tarif anbieten.