Sozialplanung und Netzwerke Altenarbeit
Nachrichten
Sozialplanung
Eine bedarfsgerechte, inklusive, soziale und gesundheitlich-pflegerische Infrastruktur, die sich an der Realität orientiert, ist das Ziel der Arbeit in der Sozialplanung und Demografie. Besonders in den Blick rücken der demografische Wandel, die Stärkung der Selbsthilfekräfte, des ehrenamtlichen Engagements, der Familien und Unterstützung des selbstbestimmten Wohnens zuhause auch bei sozialen und gesundheitlichen Problemen unter dem Leitgedanken „ambulant vor stationär“.
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Pflegebedarfsplan
Wie entwickelt sich der Bedarf an Pflegeplätzen im Kreis Unna? Wie ist die aktuelle Versorgungslage? Und wo steuert der Kreis Unna in Zukunft hin? Diese Fragen werden in Pflegebedarfsplänen beantwortet. Zudem umfassen sie weitere Punkte:
Die Pflegebedarfspläne enthalten gerontologische Grundaussagen, Daten und Analysen zu Demografie, Pflegebedürftigkeit und Pflegeinfrastruktur mit entsprechenden Handlungsempfehlungen und sozialräumlichen Kartendarstellungen sowie Informationen und Entwicklungsperspektiven zu z.B. Pflegepersonalmangel, Gerontopsychiatrie, Geriatrie, Netzwerken, Mobilität und besonderen Wohnangeboten. Im Anhang finden sich die aktuellsten Übersichtslisten zum Senioren-, Gesundheits- und Pflegemarkt im Kreis Unna, nach Kommunen geordnet.
Die Bedarfspläne sind in der Mediathek zu finden in der Kategorie „Pflegebedarfsplan“.
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Netzwerk Altenarbeit
Seit 1989 wird ein Netzwerk der Altenarbeit aufgebaut, organisatorisch wie inhaltlich von der Koordinierungsstelle Altenarbeit betreut und kontinuierlich weiterentwickelt.
Dadurch ist die Vernetzung der Bereiche Politik, Verwaltung, zehn kreisangehöriger Kommunen, Betroffener, Praktiker sowie der Gesundheits- und Pflegebetriebe institutionalisiert sichergestellt. Das örtliche Know-how unterschiedlichster Fachleute, Verantwortlicher und Multiplikatoren wird für die Sozialplanung nutzbar. Das dichte Netzwerk fungiert insgesamt auch als „Frühwarnsystem“ für Bedarfe, Probleme, Fehlentwicklungen.
- Kontakt: Fon 0 23 03 / 27-25 50 oder seniorenarbeit@kreis-unna.de.
Kreisseniorenkonferenz
Der Kreisseniorenkonferenz gehören ältere Menschen an, die als Vertreterin und Vertreter von Seniorenorganisationen und Selbsthilfegruppen im Kreis Unna benannt werden.
Durch den Austausch in der Kreisseniorenkonferenz soll der Kontakt zwischen den einzelnen Seniorengruppen gestärkt werden, sowie älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern gleichzeitig ein kreisweites „Sprachrohr“ gegeben werden. Die Delegierten haben eine wichtige Multiplikatorenfunktion.
Ziele
- Stärkung der Seniorenbeteiligung und des Ehrenamtes kreisweit
- Beteiligung bei seniorenrelevanten Tätigkeitsfeldern des Kreises (z.B. Gesundheit, Pflege, Wohnen, ÖPNV)
- Beratung des Kreises bezüglich der Altenarbeit
- Mitwirkung beim Kreisseniorentag
- Erfahrungsaustausch
- Öffentlichkeitsarbeit
Das wurde schon erreicht
- Beratung des Kreises bei der Altenarbeit
- Beteiligung an kreisweiten Seniorentagen
- Stellungnahme zur Nahverkehrsplanung
- Mitgliedschaft und Mitarbeit in der Landesseniorenvertretung (Stimmrecht)
Mitmachen
Wer Teil der Kreisseniorenkonferenz werden möchte, kann sich melden. Engagierte Seniorinnen und Senioren sind willkommen. Grundlage der Arbeit ist die Geschäftsordnung - wer mitmachen will kann, sie als Informationsquelle nutzen.
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Kontakt
Gerontopsychiatrie
Der Kreis Unna beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der demografischen Entwicklung und deren Folgen. Mit der alternden Gesellschaft nehmen die gerontopsychiatrischen Erkrankungen zu. Seit Einstellung des Sozialplaners (1989) richtet sich daher ein besonderes Augenmerk auf diese Thematik. Die Gerontopsychiatrie mündet entsprechend auch in die Pflegebedarfsplanung ein.
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