Mittendrin statt nur dabei

Jeder Mensch in Deutschland hat das Recht, am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Egal ob beim Sport, der Arbeit oder im Kino. Daran arbeitet der Kreis Unna - federführend eine Inklusionsbeauftragte.




„Ich will die Benachteiligung behinderter Menschen verhindern und beseitigen und gleichberechtigte Teilhabe gewährleisten.“

- Jennifer Schmandt, Inklusionsbeauftragte Kreis Unna




Fachbeirat Inklusion

Für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ist die frühzeitige Betroffenenbeteiligung wichtig. Der Fachbeirat Inklusion ist ein Zusammenschluss aus den Vorsitzenden der Behindertenbeiräte im Kreis Unna, den Sprechern der Selbsthilfegruppen, Vertretern der Kreisseniorenkonferenz, Inklusionsbeauftragter kreisweiter Organisationen und weiterer inklusionsrelevanter Multiplikatoren. Der Fachbeirat Inklusion berät und unterstützt den Kreis Unna bei der Umsetzung der Handlungsprogramme und der UN-Behindertenrechtskonvention. In der Regel kommt der Fachbeirat Inklusion zu vier Sitzungen im Jahr zusammen.

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Wolfgang Bennewitz
Sprecher des Fachbeirates ist der Vorsitzende des Behindertenbeirates Lünen

Handlungsprogramme

Der Kreis Unna nimmt seine Verpflichtung der UN-Behindertenrechtkonvention gegenüber und somit der Verbesserung zur Teilhabe behinderter Menschen sehr ernst. Seit 2010 hat er daher Handlungsprogramme erstellt, in denen die einzelnen Fachbereiche, Sachgebiete und Kreisgesellschaften Ziele definiert haben, die den Inklusionsprozess aktiv mitgestalten.

Mit Ablauf des Handlungsprogramms 2016-2020 fand eine Evaluation (Überprüfung) statt, inwieweit sich die Kreisverwaltung bereits auf einem guten Weg innerhalb des Inklusionsprozesses befindet.

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Für Menschen mit Behinderung

Der Kreis Unna bietet Rat und Unterstützung zu Themen wie Eingliederungshilfe und Menschen mit Behinderung im Beruf an:

Eingliederungshilfe

Menschen, die nicht nur vorübergehend körperlich, geistig oder seelisch wesentlich behindert oder von einer wesentlichen Behinderung bedroht sind, erhalten Leistungen der Eingliederungshilfe. Aufgabe der Eingliederungshilfe ist es, eine drohende Behinderung zu verhüten oder bei einer vorhandenen Behinderung deren Folgen zu beseitigen oder zu mildern und den behinderten Menschen in die Gesellschaft einzugliedern.

Dienstleistung

Eingliederungshilfe

Fachstelle für behinderte Menschen im Beruf

Von der rund 100.000 behinderten Menschen im Kreis sind 60 Prozent als Schwerbehinderte (Grad der Behinderung über 50 Prozent) anerkannt. Für diesen Personenkreis bietet die Fachstelle (früher Fürsorgestelle) Möglichkeiten, um Hilfen im Arbeitsleben zu erhalten.

Die Hilfen reichen von dem behindertengerecht eingerichteten Arbeitsplatz bis zur Mitwirkung in arbeitsrechtlichen Kündigungsverfahren. Der Kreis Unna ist in diesem Bereich in enger Zusammenarbeit mit dem Integrationsamt des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe tätig, das die entsprechenden Gelder aus den Mitteln der Ausgleichsabgabe bereitstellt. Die Beteiligung im Kündigungsverfahren ist gesetzlich geregelt und findet automatisch im Verfahren statt.

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Fachstelle für behinderte Menschen im Beruf