Kreishaus Unna | Foto: nowofoto

Hilfen bei Pflegebedürftigkeit | Hilfe zur Pflege

Hilfen bei Pflegebedürftigkeit | Hilfe zur Pflege

Wer pflegebedürftig wird, bekommt Geld aus der Pflegeversicherung. Reicht das nicht aus, kann finanzielle Unterstützung durch gesetzlich festgelegte Leistungen für die häusliche und die stationäre Pflege beantragt werden.

Der Kreis Unna berät Pflegebedürftige bei allen Fragen der Pflege bis hin zur abschließenden Einzelfallentscheidung. Auch eine persönliche Beratung ist nach vorheriger Terminabsprache möglich.

Ambulante Pflege

Mit der ambulanten Pflege, auch „häusliche Pflege“ genannt, erhalten pflegebedürftige Menschen medizinische und pflegerische Versorgung im häuslichen Umfeld. Der Kreis Unna unterstützt bei Fragen und im Bedarfsfall auch finanziell.

Die ambulante Pflege findet im häuslichen Umfeld der hilfebedürftigen Person durch Pflegedienste, Angehörige, Freunde und Bekannte statt. Umgesetzt wird damit der im Kreis Unna geltende Leitsatz „ambulant vor stationär“.

Es geht um eine aktivierende Pflege im Bereich der Ernährung, Körperpflege, Mobilität und hauswirtschaftlichen Versorgung, damit Menschen möglichst lange und möglichst selbstständig in ihrer vertrauten Umgebung wohnen bleiben können.

Die Antragsunterlagen können abgegeben oder zugestellt werden:

Kreis Unna | Fachbereich Arbeit und Soziales
Friedrich-Ebert-Straße 17 | 59425 Unna

Rathäuser der Städte und Gemeinden

Formulare & mehr

 

Ambulante Pflegeeinrichtungen mit Sitz im Kreis Unna und gültigem Versorgungsvertrag haben die Möglichkeit, jährlich beim Kreis Unna eine Investitionskostenförderung zu beantragen.  Zur Beantragung der Investitionskostenpauschale verwenden Sie bitte die nachstehenden Formulare.

Der Antrag muss spätestens bis zum 01.03. eines jeden Jahres beim Kreis Unna vorliegen.

Ihre Ansprechpartner: Gerhild Bortz (Fon 0 23 03 / 27-50 57), Rick Görgen (Fon 0 23 03 / 27-26 57)

Formulare & mehr

Antrag (PDF)

Berechnungsbogen (PDF)

Verzichtserklärung (PDF)

Merkblatt (PDF)

Individuelles Fallmanagement und Pflegeassessment (ab 1. April 2019)

Bei Personen, die über Pflegegrad 2 oder 3 verfügen, ist zunächst eine Überprüfung der Heimnotwendigkeit erforderlich.

Ablauf der Prüfung

Vor Aufnahme in eine stationäre Einrichtung wird der Kontakt mit den Fallmanagerinnen für eine übergreifende Beratung und einen passgenauen Versorgungsplan hergestellt.

Die Pflegeberaterinnen kommen zu den Bedürftigen nach Hause, beraten und ermöglichen so auch eine neue, günstige Perspektive.

Vorab: Infos einholen

Sofern die Finanzierung der Heimkosten nicht auf Dauer sichergestellt ist, sollten sich Pflegebedürftige im Vorfeld einer Heimaufnahme an das Fallmanagement des Kreises Unna wenden, damit Alternativen zur Heimunterbringung geprüft werden können.

Andernfalls laufen Pflegebedürftige Gefahr, dass der Sozialhilfeantrag abgelehnt wird, obwohl die Heimaufnahme möglicherweise bereits erfolgt ist.

Auch bei der geplanten Pflegeüberleitung vom Krankenhaus in eine stationäre Pflegeeinrichtung wird empfohlen, dass die Pflegebedürftigen bzw. Angehörige und Betreuer neben dem Sozialdienst des Krankenhauses zeitnah Kontakt zum Fallmanagement des Kreises Unna aufnehmen.

In jedem Falle werden zur Einleitung des Pflegeassessments die Anlagen A und B benötigt. Die zentrale Faxnummer 0 23 03 /27-55 55 sowie die zentrale E-Mailadresse Fallmanagement-SGB12@kreis-unna.de stehen zur kurzfristigen Übermittlung zur Verfügung. Sofern vorhanden, ist das aktuelle Gutachten des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) beizufügen.

Formulare & mehr

Informationsflyer zum Fallmanagement (PDF) 

Merkblatt zur Prüfung der Heimnotwendigkeit (PDF)

Anlage A: Datenschutzerklärung (PDF)

Anlage B: Fragebogen | Kurzantrag zur Feststellung der Heimnotwendigkeit (PDF)

Überleitungsbogen bei vorherigem Krankenhausaufenthalt (PDF)

Stationäre Pflege

Die stationäre Pflege in einem Pflege- oder Altenheim ist für pflegebedürftige Menschen gedacht, die nicht mehr ambulant zuhause versorgt werden können.

Pflegewohngeld dient der Deckung der Investitionskosten, die in der Einrichtung entstehen. Hiermit sind die Kosten im Zusammenhang mit der Herstellung, der Anschaffung und der Instandhaltung von Gebäuden gemeint. Pflegewohngeld wird gewährt, wenn das Einkommen und Vermögen nicht oder nur teilweise zur Deckung der Heimkosten ausreicht.

Die Investitionskosten sind in jeder Einrichtung unterschiedlich hoch. Pflegewohngeld kann bis zur Höhe der tatsächlichen Investitionskosten des jeweiligen Heimes gewährt werden. Das gewährte Pflegewohngeld wird von der Heimrechnung abgezogen, sodass sich die monatliche Rechnungssumme verringert.

Voraussetzung

Es müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Vollstationäre Dauerpflege
  • Mindestens Pflegegrad 2 und Bestätigung der Heimnotwendigkeit
  • Mitgliedschaft in einer Pflegeversicherung
  • Pflegeheim in Nordrhein-Westfalen

Es gilt die Vermögensschongrenze von 10.000 Euro (für Alleinstehende) bzw. 15.000 Euro für Ehepaare/Lebenspartner.

Pflegewohngeld für Personen aus einem anderen Bundesland

Für heimpflegebedürftige Personen anderer Bundesländer, die in einer nordrhein-westfälischen Pflegeeinrichtung leben, kann Pflegewohngeld gewährt werden. Hierzu müssen sie nachweisen, dass ein in gerader oder nicht gerader Linie Verwandter ersten oder zweiten Grades nach BGB (beispielsweise ein/e Elternteil, Kind, Bruder oder Schwerster) seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Kreis Unna oder einer benachbarten Kommune hat.

Formulare & mehr

Personen, die der Hilfe bedürfen und deren Pflege nicht mehr im häuslichen Umfeld (durch Verwandte, Bekannte oder einen ambulanten Pflegedienst) sichergestellt werden kann, können einen Antrag auf stationäre Hilfe zur Pflege stellen. Es kann sich um Kurzzeitpflege oder Dauerpflege handeln. Bei einer Dauerpflege wird die Hilfe zur Pflege in Ergänzung zum Pflegewohngeld gezahlt.

Hinweis: Ab dem 1. April 2019 wird bei Pflegegrad 2 oder 3 eine Überprüfung der Heimnotwendigkeit durch das Pflegeassessment vorgenommen (siehe Punkt Individuelles Fallmanagement und Pflegeassessment).

Hilfe zur Pflege kann erst ab dem Tag der Bekanntgabe eines möglichen Sozialhilfebedarfs gewährt werden. Deshalb muss die Bekanntgabe beim Kreis Unna spätestens am Tag der Heimaufnahme erfolgen. Dies kann formlos telefonisch, persönlich oder per Fax geschehen.

Folgende Mittel sind vorrangig einzusetzen:

  • Einkommen
  • Vermögen (die Schongrenze beträgt 5.000 Euro für Alleinstehende bzw. 10.000 Euro für Ehepaare/Lebenspartner)
  • Leistungen der Pflegekasse
  • Pflegewohngeld
  • Vertragliche Ansprüche gegen Dritte
  • ggf. Beihilfe nach beamtenrechtlichen Vorschriften

Die Hilfe umfasst ein monatliches Taschengeld in Höhe von derzeit 114,48 Euro. Einmalige Leistungen wie Bekleidungsbeihilfen können zusätzlich gewährt werden.

Formulare & mehr

Antrag auf Hilfe zur Pflege (auch Kurzzeit- und Tagespflege)

Die Einrichtungen der Kurzzeit- und Tagespflege können zur Finanzierung der Investitionskosten eine Förderung beim Kreis Unna beantragen (bewohnerorientierter Aufwendungszuschuss).

Die Investitionskostenförderung wird für die tatsächlich belegten Plätze tageweise gewährt. Die Bewohner müssen mindestens über Pflegegrad 1 verfügen und einen Anspruch auf Leistungen der Pflegekasse haben.

Die Förderung ist beim Sozialhilfeträger zu beantragen, in dessen Bereich die Person ihren gewöhnlichen Aufenthalt zum Zeitpunkt der Aufnahme in die Tages-, Nacht- oder Kurzzeitpflege-Einrichtung hat oder in den zwei Monaten vor der Aufnahme zuletzt gehabt hat.

Der Kreis Unna ist für alle kreisangehörigen Städte und Gemeinden zuständig.

Die Förderung erfolgt monatsbezogen, das bedeutet für jeden Monat ist von der Einrichtung ein neuer Antrag zu stellen. Der Antrag für den Abrechnungsmonat muss bis zum 15. des Folgemonats beim Kreis Unna per Post oder Fax eingegangen sein.

Den Bewohnern dürfen die Investitionskosten nicht in Rechnung gestellt werden.

Formulare & mehr

Vordruck Stammdaten Investitionskosten (PDF) 

Der Vordruck der Stammdaten ist bei erstmaliger Antragstellung oder bei Änderungen entscheidungsrelevanter Tatsachen auszufüllen und dem Kreis Unna zuzusenden.

Antrag Investitionskosten (PDF) 

Der Antragsvordruck ist für die monatliche Beantragung der Investitionskostenförderung zu verwenden.

Ihre Ansprechpartnerin: Angie Koch (Fon 0 23 03 / 27-41 57)

Kurzlink
https://www.kreis-unna.de/x/bbq-67e52

Auskunft

Buchstaben: A - F
Beate Jonas
Fon 0 23 03 / 27 - 51 50
Fax 0 23 03 / 27 - 26 96
beate.jonas@kreis-unna.de

Buchstaben: G - R
Michaela Stute
Fon 0 23 03 / 27 - 32 57
Fax 0 23 03 / 27 - 26 96
michaela.stute@kreis-unna.de

Buchstaben: S - Z
Kerstin Adomeit
Fon 0 23 03 / 27- 33 57
Fax 0 23 03 / 27- 26 96
kerstin.adomeit@kreis-unna.de

Zentrales Fax 0 23 03 / 27-55 55

Zentrale E-Mail Fallmanagement-SGB12@kreis-unna.de

Buchstaben: A - F | Fallmanagement SGB XII
Beate Jonas
Fon 0 23 03 / 27-51 50
Fax 0 23 03 / 27-55 55
beate.jonas@kreis-unna.de

Buchstaben: G - R | Fallmanagement SGB XII
Michaela Stute
Fon 0 23 03 / 27-32 57
Fax 0 23 03 / 27-55 55
michaela.stute@kreis-unna.de

Buchstaben: S - Z | Fallmanagement SGB XII
Kerstin Adomeit
Fon 0 23 03 / 27-33 57
Fax 0 23 03 / 27-55 55
kerstin.adomeit@kreis-unna.de

Bönen | Fröndenberg | Holzwickede | Lünen | Schwerte | Pflegeassessment
Petra Bossert
Fon 0 23 03 / 27-39 56
Fax 0 23 03 / 27-55 55
petra.bossert@kreis-unna.de

Bergkamen | Kamen | Selm | Werne | Pflegeassessment
Irmhild Gehring
Fon 0 23 03 / 27-20 56
Fax 0 23 03 / 27-55 55
irmhild.gehring@kreis-unna.de

Unna | Pflegeassessment
Gerhild Bortz
Fon 0 23 03 / 27-50 57
Fax 0 23 03 / 27-55 55
gerhild.bortz@kreis-unna.de

Buchstaben: A, Ei-Ez

Astrid Sprenger
Fon 0 23 03 / 27-14 50 
Fax 0 23 03 / 27-26 96
astrid.sprenger@kreis-unna.de

Buchstaben: Ba - Brat

Leonie Kolbrink
Fon 0 23 03 / 27-23 50 
Fax 0 23 03 / 27-26 96
leonie.kolbrink@kreis-unna.de

Buchstaben: Brau-Bz, J, St, Q

Daniela Hacheney
Fon 0 23 03 / 27-37 57
Fax 0 23 03 / 27-26 96
daniela.hacheney@kreis-unna.de

Buchstaben: C, Ea-Eh, G, I,

Bernd Scheidereiter
Fon 0 23 03 / 27-15 50
Fax 0 23 03 / 27-26 96
bernd.scheidereiter@kreis-unna.de

Buchstaben: D, Kn, Kp-Kz

Frau Duy
Fon 0 23 03 / 27-19 50
Fax 0 23 03 / 27-26 96
sylvia.duy@kreis-unna.de

Buchstabe: F

Nicole Söhlke
Fon 0 23 03 / 27-22 50
Fax 0 23 03 / 27-26 96
nicole.soehlke@kreis-Unna.de

Buchstaben: H, Y

Maren Ohrmann
Fon 0 23 03 / 27-31 50
Fax 0 23 03 / 27-26 96
maren.ohrmann@kreis-unna.de

Buchstaben: Ka-Km

Silvia Kusche
Fon 0 23 03 / 27-39 57
Fax 0 23 03 / 27-26 96
silvia.kusche@kreis-unna.de

Buchstaben: Ko, Z

Monika Heller-Veit
Fon 0 23 03 / 27-29 50
Fax 0 23 03 / 27-26 96
monika.heller-veit@kreis-unna.de

Buchstaben: L, T

Jasmin Conrads
Fon 0 23 03 / 27-26 50
Fax 0 23 03 / 27-26 96
jasmin.conrads@kreis-Unna.de

Buchstaben: M, O, U

Ralf Herberholt
Fon 0 23 03 / 27-27 50
Fax 0 23 03 / 27-26 96
ralf.herberholt@kreis-unna.de

Buchstaben: N, R

Heike Kröger
Fon 0 23 03 / 27-31 57
Fax 0 23 03 / 27-26 96
heike.kroeger@kreis-unna.de

Buchstaben: P, V, Wien-Wz, X

Julia Hanke
Fon 0 23 03 / 27-44 50
Fax 0 23 03 / 27-26 96
julia.hanke@kreis-unna.de

Buchstabe: Sch

Heiko Sondermann
Fon 0 23 03 / 27-27 57
Fax 0 23 03 / 27-26 96
heiko.sondermann@kreis-unna.de

Buchstabe: S (außer Sch, St)

Kerstin Adomeit
Fon 0 23 03 / 27-33 57
Fax 0 23 03 / 27-26 96
kerstin.adomeit@kreis-unna.de

Buchstaben: Wa-Wiem

Kathrin Heß
Fon 0 23 03 / 27-43 57
Fax 0 23 03 / 27-26 96
kathrin.hess@kreis-unna.de