Kreishaus Unna | Foto: nowofoto

Neue Philharmonie Westfalen

Neue Philharmonie Westfalen

09.09.2020 | 1. Sinfoniekonzert „HIMMELHOCH JAUCHZEND …“


Ludwig van Beethoven (1770–1827) „Egmont“ Schauspielmusik op. 84
Robert Schumann (1810–1856) Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61

Vor dem 1. Sinfoniekonzert kann leider noch keine Einführung vor Ort stattfinden, daher hat die NPW die Einführung mit Herrn Vesper kurzerhand ins Internet verlagert:
https://www.neue-philharmonie-westfalen.de/aktuelles/Videoeinf%C3%BChrung.html
oder direkt auf dem NPW-Youtube-Kanal:
https://www.youtube.com/watch?v=KARYM9mNk4Y

 

Kartenverkauf ab dem 10.09.2020
2. Sinfoniekonzert „LANDPARTIE“ am 07.10.2020

Niels Wilhelm Gade (1817–1890) Ein Sommertag auf dem Lande op. 55
Einojuhani Rautavaara (1928–2016) Konzert für Flöte und Orchester „Dances with the Winds” op. 69
Ludwig van Beethoven (1770–1827) Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“

 

ABGESAGT
3. Sinfoniekonzert „ANFANG UND ENDE“ am 08.11.2020

"Opherdicker Herbstbühne" Scheune

    Liebe Konzert- und Museumsbesucher*innen,

    mit Blick auf den größtmöglichen Gesundheitsschutz unserer Besucher*innen haben wir uns entschlossen, in diesem Jahr keine Konzertveranstaltungen und kein Rahmenprogramm zur Ausstellung mehr im Spiegelsaal oder in den Ausstellungsräumen von Haus Opherdicke durchzuführen, da die Räumlichkeiten einen zu verantwortenden Veranstaltungsbetrieb nicht zulassen.

    Um Ihnen in dieser schwierigen Zeit dennoch ein kulturelles Angebot unterbreiten zu können, werden wir in den Monaten September und Oktober Konzerte, Vorträge und Gespräche unter Beachtung der aktuellen gesetzlichen Vorgaben durch die Corona-Schutzverordnung in der Scheune des Hauses Opherdicke veranstalten. Auf der Herbstbühne 2020 treffen Programmpunkte aus dem Musik- und Museumsbereich zusammen.

    Es stehen pro Veranstaltung 80 Plätze zur Verfügung. Diese werden ausschließlich als personalisierte Eintrittskarten verkauft. Die Konzerttickets müssen telefonisch unter Fon 02303 27-1841 (Jana Keuch) sowie Fon 02303 27-2541 (Heinz Kytzia) bestellt werden und liegen an der Abendkasse vor Konzertbeginn zur Abholung bereit. 

    Die Veranstaltungen des Rahmenprogramms des Museums Haus Opherdicke sind im Eintrittspreis der Ausstellung NACH NORDEN enthalten. Eine telefonische Anmeldung für die Veranstaltungen am 27.09., 11.10. und 25.10. 2020 unter Fon 02301 9183972 (Museumskasse) oder per E-Mail an kultur@kreis-unna.de ist erforderlich.

    Konzertbeginn Kammermusik und Weltmusik jeweils 20.00 Uhr 
    Einlass 19.00 Uhr I Eintritt 15,00 €

    Vortragsbeginn jeweils 15.00 Uhr 
    Einlass 14.00 Uhr I Eintritt 4,00 €

     

    Wir würden uns sehr freuen, Sie bei einem der folgenden Programmpunkte in der Scheune begrüßen zu können:

    Mi 23.09.2020 KAMMERMUSIK | Boèm-Quartett | Violine (alternierend), Viola, Violoncello

    Do 24.09.2020 WELTMUSIK | Jeanine Vahldiek Band | Eine faszinierende Mischung aus Harfe, Schlagzeug und Gesang | Singer-Songwriter

    So 27.09.2020 MUSEUM | Vortrag von Thomas B. Schumann (Sammler und Verleger) | Deutsche Künstlerinnen und Künstler im Exil aus der Sammlung Memoria

    So 11.10.2020 MUSEUM | Kuratorengespräch über die Ausstellung NACH NORDEN mit Arne Reimann und Sally Müller

    Mi 21.10.2020 KAMMERMUSIK | Delian::Quartett | Violine, Violine, Viola, Violoncello

    Do 22.10.2020 WELTMUSIK | Tone Fish | Irish Folk

    So 25.10.2020 MUSEUM | Vortrag von Anna Carola-Krausse (Lotte Laserstein Expertin) | Zwischen Anpassung und Selbstbehauptung – Lotte Laserstein im schwedischen Exil

     

     

    Bereits erworbene Karten für verschobene Veranstaltungen behalten ihre Gültigkeit. Bei abgesagten Veranstaltungen können Sie Ihre Eintrittskarten an den Vorverkaufsstellen zurückgeben und Sie erhalten selbstverständlich den Kaufpreis erstattet.

      Musik und Theater

      Der gute Ton hat im Kreis Unna einen festen Wohnsitz. Dabei ist das klassische Konzert ebenso im Angebot wie Rock, Pop oder der Folkmusikabend. Wer mehr das klare Wort schätzt, findet unter anderem im Heinz-Hilpert-Theater die richtige Bühne für Theater.

      Sinfonische Reihe
      Die Neue Philharmonie Westfalen entstand 1996 durch die Fusion des Westfälischen Sinfonieorchesters Recklinghausen und des Philharmonischen Orchesters der Stadt Gelsenkirchen.

      Träger des Orchesters sind die Städte Gelsenkirchen und Recklinghausen sowie der Kreis Unna, für den die Sinfonische Reihe bespielt wird. Fördermittel gibt es auch vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe und dem Land NRW.

      Vorhang auf für die neue Saison! Zwar ist das Konzertleben in Deutschland zurzeit Corona-bedingt lahmgelegt. Trotzdem freuen wir uns auf die neue Saison und präsentieren nun ein prall gefülltes Programm voller Klassiker, Neuentdeckungen, Überraschungen und Beethoven für die Spielzeit 2020/2021!

      Die Veranstaltungen in der Konzertaula Kamen beginnen jeweils 19.30 Uhr (Einführung ab 19.00 Uhr). *Ausnahme: 08.11.2020 (Einlass ab 18.00, Beginn um 19.00 Uhr).

      Termine: Spielzeit 2020/2021

      • 09.09.2020 | 1. Sinfoniekonzert „HIMMELHOCH JAUCHZEND …“
        Ludwig van Beethoven (1770–1827) „Egmont“ Schauspielmusik op. 84
        Robert Schumann (1810–1856) Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61

         

        Dorin Rahardja, Sopran
        Dominique Horwitz, Sprecher 
        GMD Rasmus Baumann, Leitung

         

        Vor dem 1. Sinfoniekonzert kann leider noch keine Einführung vor Ort stattfinden, daher hat die NPW die Einführung mit Herrn Vesper kurzerhand ins Internet verlagert:
        https://www.neue-philharmonie-westfalen.de/aktuelles/Videoeinf%C3%BChrung.html
        oder direkt auf dem NPW-Youtube-Kanal:
        https://www.youtube.com/watch?v=KARYM9mNk4Y

         

        „Himmelhoch jauchzend, / Zum Tode betrübt – Glücklich allein / Ist die Seele, die liebt“ – Klärchens Lied aus Goethes „Egmont“ bringt Freud und Leid der Liebe auf den Punkt. Die Geliebte Egmonts scheitert beim Versuch, ihn aus der Kerkerhaft zu befreien und sieht keinen Ausweg als den Tod. Goethes Politdrama um den aufständischen Grafen und seinen Kampf gegen die spanischen Besatzer begeisterte den freiheitsliebenden Beethoven. Für eine Wiener Aufführung des Schauspiels lieferte er 1810 die orchestralen Töne. Während die explosive Ouvertüre zu seinen populärsten Werken zählt, hört man die komplette Bühnenmusik nur selten. Der beliebte Schauspieler Dominique Horwitz stellt seine persönliche Lesart von Goethes Drama vor, verwoben mit Beethovens leidenschaftlicher Komposition.

        Zwischen der Euphorie des Himmels und der Todesbetrübtheit der Depression schwankte Robert Schumann nur allzu oft. Den Schaffensrausch kannte er ebenso wie die quälende kreative Pause. Als Romantiker par excellence spiegelte sich seine seelische Beschaffenheit auch in seiner Musik. Über die 2. Sinfonie sagte er: „Ich schrieb sie im Dezember 1845 noch halb krank; mir ist’s, als müsste man ihr dies anhören.“ Schumann bezog sich damit auf seine psychische Krise und den Beginn der Gehörshalluzinationen. Resignation und „Schmerzensklänge“ begegnen uns ebenso wie „Widerstand des Geistes“, Kampf und Auflehnung. Das Finale zitiert eines der schönsten Liebeslieder – jedoch nicht von Schumann, sondern von Beethoven.

      • 07.10.2020 | 2. Sinfoniekonzert „LANDPARTIE“ (Kartenverkauf ab dem 10.09.2020)
        Niels Wilhelm Gade (1817–1890) Ein Sommertag auf dem Lande op. 55
        Einojuhani Rautavaara (1928–2016) Konzert für Flöte und Orchester „Dances with the Winds” op. 69
        Ludwig van Beethoven (1770–1827) Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“

         

        Ana de la Vega, Flöte
        GMD Rasmus Baumann, Leitung

        Frei atmen in der frischen Luft – eine Vorstellung, die wohl jeden Menschen glücklich macht. Auch Schreibtisch-Täter wie Komponisten machen da keine Ausnahme. Kaum kam die warme Jahreszeit, zog es Ludwig van Beethoven in die Sommerfrische. „Allmächtiger im Wald! Ich bin selig, glücklich im Walde: Jeder Baum spricht durch dich“, schrieb er in sein Notizbuch. Seine Sinfonie Nr. 6, die „Pastorale“, spricht von dieser Liebe: mit Vogelgezwitscher, dem Rieseln der Bäche, einem reinigenden Gewitter und der Melodie der Hirtenflöte.
        Die Weite der Natur ist im hellen Licht Skandinaviens ein besonderes Erlebnis. Mit seiner Suite „Ein Sommertag auf dem Lande“ geht der dänische Romantiker Niels Wilhelm Gade ganz bewusst auf den Spuren der „Pastorale“ spazieren. Die charmanten Impressionen zwischen stürmischer Brise und Waldeinsamkeit wurden 1880 in Kopenhagen uraufgeführt. 
        Noch weiter in den Norden führt uns Einojuhani Rautavaara, nach Jean Sibelius der wohl bedeutendste Komponist Finnlands. Sein Flötenkonzert „Dances with the Winds“ von 1974 lauscht der mythischen Vorwelt des wald- und seenreichen Landes nach, schlägt aber auch luftige Kapriolen. Neben dem „normalen“ Instrument wird die ganze Flötenfamilie eingesetzt, von Piccolo- bis Bassflöte. Diesen faszinierenden Farbenreichtum führt Ana de la Vega vor. Die junge Australierin machte mit ihrer Debüt-CD der Flötenkonzerte von Mozart und Mysliveček internationale Furore. Fono Forum lobte ihren „in allen Lagen samtweichen, dunkel timbrierten, schlanken und flexiblen Ton“. Und der „Spiegel“ würdigte ihr „behändes wie beglückendes Spiel“.

      • 08.11.2020 | 3. Sinfoniekonzert „ANFANG UND ENDE“ (ABGESAGT)
        18.00 Uhr

        Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
        Grabmusik für Soli, Chor und Orchester KV 42
        Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
        Requiem d-moll KV 626

         

        Oratorienchor der Stadt Kamen
        Chor der Konzertgesellschaft Schwerte 
        Franz Leo Matzerath, Einstudierung und Leitung


        Ein Konzert im Zeichen von "Anfang" und "Ende". Für das erste ("Grabmusik") und das letzte ("Requiem") Chorwerk Mozarts vereinen sich der Oratorienchor der Stadt Kamen und der Chor der Konzertgesellschaft Schwerte, geleitet von Franz Leo Matzerath.

      • 09.12.2020 | 4. Sinfoniekonzert „BEETHOVEN CON BRIO“ (Kartenverkauf ab dem 09.11.2020)
        Jörg Widmann (*1973) Con brio
        Ludwig van Beethoven (1770–1827) Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93
        Erwin Schulhoff (1894–1942) Rondo und Capriccio
        Ludwig van Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73

         

        Sophie Pacini, Klavier
        Simon Gaudenz, Leitung

      • 20.01.2021 | 5. Sinfoniekonzert „ALLA POLACCA“
        Karol Szymanowski (1882–1937) Konzertouvertüre E-Dur op. 12
        Frédéric Chopin (1810–1849) Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 e-moll op. 11
        Peter Iljitsch Tschaikowsky (1840–1893) Sinfonie Nr. 3 D-Dur op. 29 „Polnische“

         

        Claire Huangci, Klavier
        Noam Zur, Leitung

        Polen und das Ruhrgebiet haben bekanntlich eine gemeinsame Geschichte, die nicht erst mit Horst Schimanski beginnt. Dieses Konzert schreitet zu einer Polonaise ganz eigener Art. Denn der würdevolle polnische Nationaltanz trifft hier auf europäische Echos. Frédéric Chopin, der „Übervater“ der Musik Polens, betörte seinerzeit das wählerische Publikum in Paris. Chopins hauchzartes 1. Klavierkonzert wird gespielt von Claire Huangci. Die junge Pianistin gilt als ausdrucksstarke Chopin-Spezialistin. Mit Rasmus Baumann und dem Münchner Rundfunkorchester musizierte sie beim Preisträgerkonzert des ARD-Musikwettbewerbs. 2019/20 debütierte sie beim Lucerne Festival, in Salzburg und Paris.

        Polens Klangmagier war Karol Szymanowski. Er verband Einflüsse des französischen Impressionismus mit der rhythmischen Kraft Igor Strawinskys. In Szymanowskis Musik kreuzen sich europäische Moderne und die vitale Folklore seiner Heimat. Mit seiner brillanten Konzertouvertüre von 1905 blickte der 23-Jährige auf die Orchestersensationen von Richard Strauss.

        Peter Tschaikowskys 3. Sinfonie trägt den Beinamen „Polnische“ nach dem Finale: Dieses „Tempo di Polacca“ zündet ein Feuerwerk zu den festlichen Rhythmen einer Polonaise. Aber auch Ländler und Walzer „alla tedesca“ (nach deutscher Manier) bietet diese Rarität Tschaikowskys, die an Schwung seinen großen Ballettmusiken in nichts nachsteht. Noam Zur, Chefdirigent des argentinischen Salta State Symphony Orchestra, wirkte in Deutschland u.a. in Essen, Heidelberg und beim WDR Funkhausorchester.
      • 10.02.2021 | 6. Sinfoniekonzert „ANTIPODEN“
        Franz Liszt (1811–1886) Les Préludes
        Max Bruch (1838–1920) Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-moll op. 26
        Johannes Brahms (1833–1897) Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90 

         

        Maria Dueñas, Violine
        Pavel Baleff, Leitung

        Antipoden – Gegner mit unvereinbaren Meinungen – waren im 19. Jahrhundert die „Neudeutschen“ um Liszt und Wagner auf der einen und die „Brahminen“ auf der anderen Seite. Liszts Musik fand Clara Schumann, Brahms’ Vertraute, „schauerlich“. Und der junge Brahms unterschrieb ein Manifest gegen die fortschrittliche Liszt-Partei. 
        Heute ist der hitzige „Krieg der Romantiker“ längst Geschichte. Mit „Les Préludes“ schuf Liszt ein Hauptwerk der Sinfonischen Dichtung, die sich bewusst von der klassischen Sinfonie abwandte und einen dichterischen Inhalt wählte. Demgegenüber hielt Brahms an der „tönend bewegten Form“ der Sinfonie ohne programmatischen Inhalt fest. Brahms’ Dritte ist ein Paradebeispiel für seine kammermusikalisch verästelte Detailarbeit. Bei der Uraufführung berichteten Zeugen „von Kabalen und Intrigen der Gegenpartei, einer Störenfried-Truppe“.
        Max Bruch gehörte zum Lager der Konservativen, schaute aber dennoch neidvoll auf den „Götzen“ Brahms. Trotz seiner großen Erfolge ahnte es Bruch schon: „In fünfzig Jahren wird Brahms’ Glanz als der des überragendsten Komponisten aller Zeiten erstrahlen, während man sich meiner hauptsächlich nur wegen meines g-moll-Violinkonzertes erinnern wird.” Dieses aber ist ohne Zweifel ein Meisterwerk. Die spanische Geigerin Maria Dueñas ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe und Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben. Pavel Baleff, Chefdirigent der Philharmonie Baden-Baden, dirigiert regelmäßig an der Wiener Staatsoper und der Oper Zürich.

      • 10.03.2021 | 7. Sinfoniekonzert „VERY BRITISH“
        Gaetano Donizetti (1797–1848) Ouvertüre zu „Roberto Devereux“
        Edward Elgar (1857–1934) Konzert für Violoncello und Orchester e-moll op. 85
        Ralph Vaughan Williams (1872–1958) Sinfonie Nr. 2 G-Dur „A London Symphony“ 

         

        Maximilian Hornung, Violoncello
        GMD Rasmus Baumann, Leitung

        Wir trotzen dem Brexit und holen uns ein Stück England ins Revier. Das Faible von GMD Rasmus Baumann für die Musik der britischen Insel fischt immer wieder einmal Kostbarkeiten aus dem Ärmelkanal. Edward Elgar hielt sein Cellokonzert für „ein wirklich großes Werk – und ich glaube, gut und lebendig“. Wirklich durchsetzen konnte es sich allerdings erst in den 1960er-Jahren durch die legendäre Cellistin Jacqueline du Pré. Seitdem zählt es zu den absoluten Standardwerken für das Instrument. Der deutsche Cellovirtuose Maximilian Hornung musizierte mit so renommierten Klangkörpern wie dem London Philharmonic Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich und der Tschechischen Philharmonie und spielte u.a. Konzerte von Schostakowitsch und Dvořák auf CD ein.
        Eine Generation jünger als Elgar war Ralph Vaughan Williams. Er tat die entscheidenden Schritte, um die „splendid isolation“ der englischen Musik zu durchbrechen. Seine großartige „London Symphony“ von 1914 taucht ein in die Atmosphäre der Hauptstadt. Das Empire bröckelte, aber noch glänzte es: von den Glockenschlägen des Big Ben bis zu den überfüllten Straßen und nächtlichen Spaziergängen an der Themse. 
        Ein Italiener hat sich ins Programm geschmuggelt: Mit „Roberto Devereux“ zollte Gaetano Donizetti dem Shakespeare-Zeitalter und der Hymne „God save the Queen“ Tribut. Titelheld ist der stürmische Graf von Essex, Favorit der „jungfräulichen Königin“ Elisabeth I. Von britischer Blässe jedoch keine Spur in dieser glutvollen Belcanto-Oper um Macht und Liebe am englischen Hof.

      • 14.04.2021 | 8. Sinfoniekonzert „KOMPONISTINNEN“
        Ethel Smyth (1858–1944) Ouvertüre zu „The Wreckers“
        Sofia Gubaidulina (*1931)„Fachwerk“ für Bajan, Schlagzeug und Streichorchester
        Louise Farrenc (1804–1875) Ouvertüre Nr. 1 e-moll op. 23
        Clara Schumann (1819–1896) Konzert für Klavier und Orchester a-moll op. 7 

         

        Olga Scheps, Klavier
        Geir Draugsvoll, Bajan
        Anu Tali, Leitung

        Clara Schumann musste sie sich noch zu eigen machen – die öffentliche Meinung, nach der „ein Frauenzimmer nicht komponieren wollen“ dürfe. Doch endlich werden die Programme und Ausführenden weiblicher. Als Pianistin war Clara Schumann eine unangefochtene Größe, als Komponistin verstummte sie bald nach der Hochzeit mit Robert fast völlig, denn Geldverdienen und Familienorganisation bestimmten den Alltag. Noch als Wunderkind spielte Clara ihre eigenen Werke in ganz Europa, so etwa als 16-Jährige ihr Klavierkonzert. Das überaus virtuose Stück überrascht mit einem kaleidoskopartigen Charakter und einem furiosen Finale. Olga Scheps, russische Pianistin mit Wahlheimat in Köln, gehört seit einigen Jahren zur Weltspitze und konzertiert bei großen Klassik-Festivals und Konzertreihen.
        Die estnische Dirigentin Anu Tali, Chefin beim Sarasota Orchestra und Nordic Symphony Orchestra, ist auch in Deutschland regelmäßiger Gast. Sie hat einige Raritäten im Gepäck: eine Opernouvertüre der Romantikerin und Frauenrechtlerin Ethel Smyth und eine Konzertouvertüre der damals viel gespielten französischen Schumann-Zeitgenossin Louise Farrenc. Schließlich ein Stück der „Grande Dame“ der zeitgenössischen Musik: der international gefeierten Sofia Gubaidulina. Die seit langem bei Hamburg lebende Russin schrieb 2009 mit „Fachwerk“ ein Konzert für das russische Knopfakkordeon Bajan, das der Uraufführungssolist und Widmungsträger Geir Draugsvoll nun auch mit der NPW präsentiert – ein melancholisch-mysteriöses Werk von hoher Poesie!

      • 30.06.2021 | 9. Sinfoniekonzert „HÖRNERSCHALL“
        Carl Maria von Weber (1786–1826)Ouvertüre zu „Oberon“ J. 306
        Richard Strauss (1864–1949)Konzert für Horn und Orchester Nr. 2 Es-Dur
        Anton Bruckner (1824–1896)Sinfonie Nr. 4 Es-Dur WAB 104 „Romantische“

         

        Carsten Carey Duffin, Horn
        Rasmus Baumann, Leitung

        Geheimnisvoll ruft uns das Horn in eine magische Welt: Sein weicher, dunkler Ton raunt von alten Sagen und Mythen, lockt in die Wälder, begleitet den einsamen Wanderer. Der Elfenkönig Oberon überreicht dem Ritter Hüon von Bordeaux ein Zauberhorn, das ihn vor allen Gefahren schützt. Und mit seinen Klängen beginnt auch die Ouvertüre zu Webers Ouvertüre „Oberon“, bevor Hüon zu seiner abenteuerlichen Reise aufbricht. 
        Der Königlich-Bayerische Kammermusiker Franz Strauss war einer der besten Hornspieler seiner Zeit – und nebenbei der Vater von Richard Strauss. Der vergaß bis an sein Lebensende nicht die außerordentlichen instrumentalen Fähigkeiten seines Herrn Papa. Zwei Konzerte schrieb der Filius für das Horn: jeweils am Anfang und am Ende seiner Laufbahn. Das Hornkonzert Nr. 2, entstanden 1942, ist eine nostalgische Rückschau des alten Meisters, eingehüllt in die filigranen Kostbarkeiten seines Spätstils. Carsten Carey Duffin, Solo-Hornist des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und Gast bei vielen renommierten Orchestern, lässt sein Instrument auch im Graben der Bayreuther Festspiele ertönen.
        „Romantische“ heißt Anton Bruckners 4. und populärste Sinfonie nicht umsonst. Der einleitende Hornruf taucht in die Welt der romantischen Dichtung ein und weckt, frei nach Eichendorff, das schlafende „Lied in allen Dingen“. Ob verwunschener Sang, Jagdfanfare oder schmetternder Choral – Bruckners Vierte wandelt auf den Zauberpfaden des Hörnerschalls.

      Die Preise für die Einzelkarten:

      KategorieABCD
      regulär24,00 €*21,00 €*19,00 €*12,00 €*
      ermäßigt21,00 €*18,00 €*16,00 €*9,00 €*

      * zuzüglich 1,00 € Systemgebühr.

      Die Preise für die Abonnements:

       KategorieABCD
      Abonnement für Sinfoniekonzerte Lregulär153,00 €*135,00 €*117,00 €*81,00 €*
       ermäßigt126,00 €*108,00 €*90,00 €*54,00 €*
      Abonnement für Sinfoniekonzerte Mregulär114,00 €*102,00 €*90,00 €*60,00 €*
       ermäßigt96,00 €*84,00 €*72,00 €*42,00 €*
      Abonnement für Sinfoniekonzerte Sregulär63,00 €*57,00 €*51,00 €*33,00 €*
       ermäßigt54,00 €*48,00 €*42,00 €*24,00 €*

      * zuzüglich 1,00 € Systemgebühr.

       

      Sonderkonzerte

      Kinderkonzerte
      Die Arbeit für und mit Kindern und Jugendlichen hat bei der Neuen Philharmonie Westfalen einen hohen Stellenwert. In den Kinderkonzerten führt das Orchester vor allem Grundschulkinder in einer altersgerechten Form an die klassische Musik heran. 

      Eintrittskarten zum Preis von drei Euro können beim Kreis Unna, Stabsstelle Kultur, bestellt werden.

      Jana Keuch
      Fon 0 23 03 / 27-18 41
      Fax 0 23 03 / 27-41 41
      jana.keuch@kreis-unna.de 

      Die Kammermusikalische Reihe findet im Spiegelsaal von Haus Opherdicke in Holzwickede statt. Beginn ist jeweils um 20.00 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr).

       

      Programmübersicht 2020 - Kammermusik

      Wo-Tag

      Uhrzeit

      Datum

       

      Donnerstag

      20.00 Uhr

      06.02.2020

      Quartett (NPW) | Violine, Violine,
      Viola, Violoncello

      Donnerstag

      20.00 Uhr

      26.03.2020

      Minetti Quartett | Violine, Violine, 
      Viola , Violoncello

      Donnerstag

      20.00 Uhr

      16.04.2020

      Alexander Koryakin | Klavier

      Donnerstag

      20.00 Uhr

      28.05.2020

      Trio (NPW) | Flöte, Violoncello,
      Klavier

      Donnerstag

      20.00 Uhr

      25.06.2020

      Michael Sens | Klavierkabarettist

      Donnerstag

      20.00 Uhr

      16.07.2020

      Hyounglok Choi | Klavier

      Donnerstag

      20.00 Uhr

      20.08.2020

      Valère Burnon| Klavier

      Mittwoch

      20.00 Uhr

      23.09.2020

      Boèm-Quartett | Violine (alternierend),
      Viola, Violoncello | "Opherdicker Herbstbühne" Scheune

      Mittwoch

      20.00 Uhr

      21.10.2020

      Delian::Quartett | Violine, Violine,
      Viola, Violoncello | "Opherdicker Herbstbühne" Scheune

      Donnerstag

      20.00 Uhr

      29.10.2020

      David Stromberg | Cello
      Florian Uhlig | Klavier | wird verlegt auf 2021

      Sonntag

      11.00 Uhr

      13.12.2020

      Ensemble Corrélatif | Flöte, Oboe,
      Klarinette, Fagott | wird verlegt

      Beginn jeweils 20.00 Uhr, Einlass ab 19.00 Uhr

       

      Vorverkaufsstellen

      • Kreis Unna | Fachbereich Kultur | Hansastraße 4 | 59425 Unna | Fon 0 23 03 / 27-18 41
      • Haus Opherdicke | Dorfstraße 29 | 59439 Holzwickede (nur für das jeweils nächste Konzert)
      • Buchhandlung Hornung | Markt 6 | 59423 Unna (nur für das jeweils nächste Konzert)
      • Gemeinde Holzwickede | Vorzimmer Verwaltungsvorstand | Allee 4 | 59439 Holzwickede (nur für das jeweils nächste Konzert)

      Das bunte Programm mit Jazz-, Rock- und Folk-Veranstaltungen auf Haus Opherdicke erfreut sich großer Beliebtheit. Die Künstlerinnen und Künstler sind auf allen Bühnen der Musikwelt zu Hause und lassen jedes Konzert zu einem besonderen Erlebnis werden.

      Die WeltMusik MusikWelt findet im Spiegelsaal im Haupthaus oder in der Scheune statt. 

      Termine 2020

      • 23.01.2020          Chris Hinze │ Incredible India │Multimedia-Konzert

      • 27.02.2020          Shaunette Hildabrand Trio │ Jazz

      • 20.03.2020          Blue Terrace │ All Kinds of Blues Music │ verlegt auf Freitag, 23.04.2021

      • 23.04.2020          Matching Ties und Craobh Rua │ Irish Folk │ verlegt auf 2021

      • 14.05.2020          Seatown Seven │ Jazz │ verlegt auf Donnerstag, den 10.12.2020 

      • 18.06.2020          Joscho Stephan Trio │ Gypsy Swing | verlegt auf Donnerstag, den 06.08.2020

      • 23.07.2020          Jörg Hegemann, Martin Pyrker │ Meister des Boogie │ Scheune

      • 27.08.2020          Chris Hopkins meets the Dutch Swing All Stars │Jazz │ Scheune

      • 24.09.2020          Jeanine Vahldiek Band │ Eine faszinierende Mischung aus Harfe, Schlagzeug und Gesang  │ Singer-Songwriter │ "Opherdicker Herbstbühne" Scheune

      • 22.10.2020          Tone Fish│ Irish Folk │ "Opherdicker Herbstbühne" Scheune

      • 26.11.2020          Jan Luley Trio & Cleo │ Cleo´s Swinging Christmas │ weihnachtliche Jazzmusik mit Elementen aus Swing, Pop und Blues │ wird verlegt (Termin steht noch nicht fest)

        Beginn jeweils 20.00 Uhr, Einlass ab 19.00 Uhr, Eintritt 15,00 €,

      Vorverkaufsstellen

      • Kreis Unna | Fachbereich Kultur | Hansastraße 4 | 59425 Unna | Fon 0 23 03 / 27-25 41
      • Haus Opherdicke | Dorfstraße 29 | 59439 Holzwickede
      • Buchhandlung Hornung | Markt 6 | 59423 Unna
      • Gemeinde Holzwickede | Vorzimmer Verwaltungsvorstand | Allee 4 | 59439 Holzwickede (nur für das jeweils nächste Konzert)


      Aufgrund von Renovierungsarbeiten können in den Jahren 2020 und 2021 in der Stiftskirche leider keine Vesperkonzerte stattfinden. Wir würden uns freuen, Sie im Jahr 2022 wieder bei der Vespermusik begrüßen zu dürfen.

       


      Jeweils am ersten Sonntag in den Monaten April bis September präsentiert der Kreis Unna Musik der Renaissance und des Barock. Mit ihrer unverwechselbaren Atmosphäre und ihrer ausgezeichneten Akustik bietet die Stiftskirche des Schlosses Cappenberg in Selm einen idealen Rahmen für diese Form der Musik. Beginn ist jeweils um 17.00 Uhr (Einlass 16.00 Uhr).

      Kartenbestellung

      Eintritt 12 Euro | 10 Euro ermäßigt
      Fon 0 23 03 / 27-18 41 | Fax 0 23 03 / 27- 41 41
      E-Mail jana.keuch@kreis-unna.de

      Am Konzerttag sind die Karten ab 16.00 Uhr an der Kasse erhältlich.

       

      Seit Ende der 1980er Jahre kommen jährlich Tausende zum Welttheater der Straße nach Schwerte, einer der größten Freiluftbühnen für internationales Straßentheater. Kunst an jeder Ecke ist das Motto und das Ambiente der Altstadt oder der Ruhrauen am Kulturzentrum Rohrmeisterei bieten eine ideale Kulisse. Weitere Informationen gibt es beim Welttheater der Straße und dem Kulturbüro der Stadt Schwerte.

      Das Heinz-Hilpert-Theater in Lünen bietet unterhaltsame Theaterabende, anspruchsvolle Bühnen-Klassiker mit hochkarätigen Schauspielern und Musikvergnügen. Das Programm wird vom Kreis Unna mitfinanziert. Den aktuellen Spielplan gibt es beim Kulturbüro der Stadt Lünen. 

      Kurzlink
      https://www.kreis-unna.de/x/vx-303ee7

      Auskunft

      Neue Philharmonie Westfalen

      Doris Erbrich
      Fon 0 23 03 / 27-14 41
      Fax 0 23 03 / 27-41 41
      Doris.erbrich@kreis-unna.de

      Kammermusik

      Jana Keuch
      Fon 0 23 03 / 27-18 41
      Fax 0 23 03 / 27-41 41
      jana.keuch@kreis-unna.de
       

      WeltMusik MusikWelt

      Heinz Kytzia
      Fon 0 23 03 / 27-25 41
      Fax 0 23 03 / 27-41 41
      heinz.kytzia@kreis-unna.de

      Kinderkonzerte
      Die Arbeit für und mit Kindern und Jugendlichen hat bei der Neuen Philharmonie Westfalen einen hohen Stellenwert. In den Kinderkonzerten führt das Orchester vor allem Grundschulkinder in einer altersgerechten Form an die klassische Musik heran. 

      Eintrittskarten zum Preis von drei Euro können beim Kreis Unna, Stabsstelle Kultur, bestellt werden.

      Jana Keuch
      Fon 0 23 03 / 27-18 41
      Fax 0 23 03 / 27-41 41
      jana.keuch@kreis-unna.de
       

      Kinderkonzerte der Neuen Philharmonie Westfalen