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Die Befragung in den Sonderbereichen

Befragung in den Sonderbereichen

Zu den Sonderbereichen gehören alle Wohnheime und Gemeinschaftsunterkünfte wie z. B. Studierenden- oder Seniorenwohnheime. Hier findet keine stichprobenartige Befragung sondern eine Vollerhebung statt, da in diesen Bereichen die melderechtlichen Angaben häufig ungenau oder unzutreffend sind. Dabei wird differenziert nach nicht-sensiblen und sensiblen Sonderbereichen.

Nicht-sensible Sonderbereiche (z.B. Seniorenheime, Internate)

Hier werden alle Bewohnerinnen und Bewohner von einem Erhebungsbeauftragten anhand eines Fragebogens, der nur elf Fragen zu  Alter, Geschlecht, Familienstand, Geburtsort, Staatsangehörigkeit und Angaben zum Wohnverhältnis hat, interviewt. Natürlich kann der Fragebogen auch selbst ausgefüllt und postalisch oder online über www.zensus2011.de zurückgesandt werden. Sofern jemand selbst nicht auskunftsfähig ist, führt der Interviewer die Befragung mit der Einrichtungsleitung durch.

Sensible Sonderbereiche

Hierbei handelt es sich z. B. um Erziehungsheime, Notunterkünfte für Obdachlose oder Justiz-vollzugsanstalten. Sie stellen eine Ausnahme dar: Dort werden die Bewohnerinnen und Bewohner über den Zensus informiert, befragt wird aber die Einrichtungsleitung, die die notwendigen Angaben über die Bewohner macht. Hier müssen nur 8 Angaben zu Alter, Geschlecht, Familienstand, Geburtsort, Staatsangehörigkeit und Angaben zum Wohnverhältnis beantwortet werden. Es handelt sich um Mindestangaben, die für die Ermittlung der amtlichen Einwohnerzahl unerlässlich sind.

Kurzlink
https://www.kreis-unna.de/x/yB-0428d4

Auskunft

Bürgerinformation beim Kreis Unna

Fon 0 23 03 / 27 - 40 14
zensus2011@kreis-unna.de


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