Kreishaus Unna | Foto: nowofoto

Die Haushaltebefragung im Kreis Unna

Die Haushaltebefragung im Kreis Unna

Die Erhebungsstelle des Kreises Unna führte vom 09. Mai bis zum 31. Juli 2011 die Haushaltebefragung in Form von Interviews durch. Diese sind inzwischen abgeschlossen. Alle auskunftspflichtigen Bürgerinnen und Bürger, die bisher noch nicht vollständig und ordnungsgemäß geantwortet haben, wurden bereits schriftlich an ihre Auskunftspflicht erinnert.

Falls nötig wurde nach den Regelungen des Verwaltungsvollstreckungsrechts ein Heranziehungsbescheid verbunden mit einer Zwangsgeldandrohung und –festsetzung erlassen. (Pressemitteilung vom 14.09.2011: Säumigen Auskunftspflichtigen drohen Zwangsgelder)

Wiederholungsbefragungen

Außerdem führt das Landesamt Information und Technik NRW (IT.NRW) seit August 2011 sogenannte Wiederholungsbefragungen zur Haushaltebefragung durch. Hierbei werden bis zu 5% derjenigen Personen, die an der Haushaltebefragung teilgenommen haben, erneut, allerdings nur um einige wenige Angaben gebeten. Die Auskunftspflichtigen wurden zuvor durch ein mathe­matisch-statistisches Zufallsverfahren ausgewählt.

Die Wiederholungsbefragung dient der Kontrolle: Ein solches, international übliches Verfahren erlaubt eine Bewertung der Qualität der Ergebnisse aus der Haushaltebefragung.

Befragung zur Klärung des Wohnsitzes

Bei der Befragung zur Klärung des Wohnsitzes werden die Personen um Angaben gebeten, die in den Melderegistern mit mehreren Hauptwohnsitzen oder ausschließlich mit Nebenwohnsitz gemeldet sind. So können sie der richtigen Gemeinde zugeordnet werden. Diese Befragung wird postalisch vom Landesamt Information und Technik NRW (IT.NRW) durchgeführt.

Wer wurde bei der Haushaltebefragung befragt?

Nur etwa jeder zehnte Einwohner wurde im Rahmen dieser Komponente des Zensus befragt (Stichprobenerhebung); im Kreis Unna waren dies rd. 45.000 Personen. Das Statistische Bundesamt wählte dafür nach einem mathematisch-statistischen Zufallsverfahren Anschriften aus. Alle an diesen Anschriften lebenden Personen wurden befragt. Wer befragt wurde, musste nach § 18 Zensusgesetz 2011 Auskunft geben. Diese Auskunftspflicht ist wichtig, um verlässliche Daten zu bekommen, mit denen für die Zukunft geplant werden kann.

Wie wurde befragt?

Ehrenamtlich tätige Interviewerinnen und Interviewer Erhebungsbeauftragte führten die Befragungen in den Haushalten durch. Die Bewohnerinnen und Bewohner aller ausgewählten Anschriften wurden vorab angeschrieben und über den Besuch der Erhebungsbeauftragten informiert. Hier finden Sie einen Überblick über die Anzahl der Erhebungsbeauftragten in den einzelnen Kommunen (PDF).

Am vereinbarten Termin hatten alle Befragten die Möglichkeit, den Fragebogen zusammen mit dem Interviewer auszufüllen. Die Interviews fanden während des Befragungszeitraumen vom 09. Mai bis zum 31. Juli statt. Wichtig bei der Beantwortung war aber immer eines: Alle Antworten mussten sich auf den 9. Mai 2011 beziehen, also wie die Situation am 9. Mai war.

Wer die Hilfe des Interviewers beim Ausfüllen nicht mochte, konnte den Fragebogen auch selbst ausfüllen und per Post zurückschicken oder auch online über www.zensus2011.de ausfüllen.

Kurzlink
https://www.kreis-unna.de/x/yD-886c0d

Auskunft

Bürgerinformation beim Kreis Unna

Fon 0 23 03 / 27 - 40 14
zensus2011@kreis-unna.de


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