Foto: Linda Peloso

Musik und Theater

Musik und Theater

Ersatztermine für ausgefallene Konzerte


Aufgrund der Gefährdungslage im Zusammenhang mit dem neuartigen Corona-Virus und zur Vermeidung der weiteren Verbreitung hat die Verwaltung beschlossen, die vom Kreis Unna organisierten Veranstaltungen zunächst bis einschließlich 30. Juni 2020 nicht stattfinden zu lassen.

Bereits erworbene Karten behalten ihre Gültigkeit. Bei abgesagten Veranstaltungen können Sie Ihre Eintrittskarten an den Vorverkaufsstellen zurückgeben und Sie erhalten selbstverständlich den Kaufpreis erstattet.

 

Wir können Ihnen zahlreiche Ersatztermine anbieten.

"Opherdicker Sommerbühne" Open Air:

18.06.2020 | Joscho Stephan Trio, verschoben auf Donnerstag, 06.08.2020 (WeltMusik)

25.06.2020 | Michael Sens, verschoben auf Freitag, 24.07.2020 (WeltMusik)

16.07.2020 | Hyounglok Choi, verschoben auf Mittwoch, 22.07.2020 (Kammermusik)

23.07.2020 | Jörg Hegemann, Martin Pyrker │ Meister des Boogie (WeltMusik)

20.08.2020 | Valère Burnon, verschoben auf Mittwoch, 26.08.2020 (Kammermusik)

27.08.2020 | Chris Hopkins meets the Dutch Swing All Stars (WeltMusik)

    Musik und Theater

    Der gute Ton hat im Kreis Unna einen festen Wohnsitz. Dabei ist das klassische Konzert ebenso im Angebot wie Rock, Pop oder der Folkmusikabend. Wer mehr das klare Wort schätzt, findet unter anderem im Heinz-Hilpert-Theater die richtige Bühne für Theater.

    Sinfonische Reihe
    Die Neue Philharmonie Westfalen entstand 1996 durch die Fusion des Westfälischen Sinfonieorchesters Recklinghausen und des Philharmonischen Orchesters der Stadt Gelsenkirchen.

    Träger des Orchesters sind die Städte Gelsenkirchen und Recklinghausen sowie der Kreis Unna, für den die Sinfonische Reihe bespielt wird. Fördermittel gibt es auch vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe und dem Land NRW.

    Vorhang auf für die neue Saison! Zwar ist das Konzertleben in Deutschland zurzeit Corona-bedingt lahmgelegt. Trotzdem freuen wir uns auf die neue Saison und präsentieren nun ein prall gefülltes Programm voller Klassiker, Neuentdeckungen, Überraschungen und Beethoven für die Spielzeit 2020/2021!

    Die Veranstaltungen in der Konzertaula Kamen beginnen jeweils 19.30 Uhr (Einführung ab 19.00 Uhr). *Ausnahme: 08.11.2020 (Einlass ab 18.00, Beginn um 19.00 Uhr).

    Termine: Spielzeit 2020/2021

    • 09.09.2020 | 1. Sinfoniekonzert „HIMMELHOCH JAUCHZEND …“
      Ludwig van Beethoven (1770–1827) „Egmont“ Schauspielmusik op. 84
      Robert Schumann (1810–1856) Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61

       

      Dorin Rahardja, Sopran
      Dominique Horwitz, Sprecher 
      GMD Rasmus Baumann, Leitung


      „Himmelhoch jauchzend, / Zum Tode betrübt – Glücklich allein / Ist die Seele, die liebt“ – Klärchens Lied aus Goethes „Egmont“ bringt Freud und Leid der Liebe auf den Punkt. Die Geliebte Egmonts scheitert beim Versuch, ihn aus der Kerkerhaft zu befreien und sieht keinen Ausweg als den Tod. Goethes Politdrama um den aufständischen Grafen und seinen Kampf gegen die spanischen Besatzer begeisterte den freiheitsliebenden Beethoven. Für eine Wiener Aufführung des Schauspiels lieferte er 1810 die orchestralen Töne. Während die explosive Ouvertüre zu seinen populärsten Werken zählt, hört man die komplette Bühnenmusik nur selten. Der beliebte Schauspieler Dominique Horwitz stellt seine persönliche Lesart von Goethes Drama vor, verwoben mit Beethovens leidenschaftlicher Komposition.

      Zwischen der Euphorie des Himmels und der Todesbetrübtheit der Depression schwankte Robert Schumann nur allzu oft. Den Schaffensrausch kannte er ebenso wie die quälende kreative Pause. Als Romantiker par excellence spiegelte sich seine seelische Beschaffenheit auch in seiner Musik. Über die 2. Sinfonie sagte er: „Ich schrieb sie im Dezember 1845 noch halb krank; mir ist’s, als müsste man ihr dies anhören.“ Schumann bezog sich damit auf seine psychische Krise und den Beginn der Gehörshalluzinationen. Resignation und „Schmerzensklänge“ begegnen uns ebenso wie „Widerstand des Geistes“, Kampf und Auflehnung. Das Finale zitiert eines der schönsten Liebeslieder – jedoch nicht von Schumann, sondern von Beethoven.

    • 07.10.2020 | 2. Sinfoniekonzert „LANDPARTIE“
      Niels Wilhelm Gade (1817–1890) Ein Sommertag auf dem Lande op. 55
      Einojuhani Rautavaara (1928–2016) Konzert für Flöte und Orchester „Dances with the Winds” op. 69
      Ludwig van Beethoven (1770–1827) Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“

       

      Ana de la Vega, Flöte
      GMD Rasmus Baumann, Leitung

      Frei atmen in der frischen Luft – eine Vorstellung, die wohl jeden Menschen glücklich macht. Auch Schreibtisch-Täter wie Komponisten machen da keine Ausnahme. Kaum kam die warme Jahreszeit, zog es Ludwig van Beethoven in die Sommerfrische. „Allmächtiger im Wald! Ich bin selig, glücklich im Walde: Jeder Baum spricht durch dich“, schrieb er in sein Notizbuch. Seine Sinfonie Nr. 6, die „Pastorale“, spricht von dieser Liebe: mit Vogelgezwitscher, dem Rieseln der Bäche, einem reinigenden Gewitter und der Melodie der Hirtenflöte.
      Die Weite der Natur ist im hellen Licht Skandinaviens ein besonderes Erlebnis. Mit seiner Suite „Ein Sommertag auf dem Lande“ geht der dänische Romantiker Niels Wilhelm Gade ganz bewusst auf den Spuren der „Pastorale“ spazieren. Die charmanten Impressionen zwischen stürmischer Brise und Waldeinsamkeit wurden 1880 in Kopenhagen uraufgeführt. 
      Noch weiter in den Norden führt uns Einojuhani Rautavaara, nach Jean Sibelius der wohl bedeutendste Komponist Finnlands. Sein Flötenkonzert „Dances with the Winds“ von 1974 lauscht der mythischen Vorwelt des wald- und seenreichen Landes nach, schlägt aber auch luftige Kapriolen. Neben dem „normalen“ Instrument wird die ganze Flötenfamilie eingesetzt, von Piccolo- bis Bassflöte. Diesen faszinierenden Farbenreichtum führt Ana de la Vega vor. Die junge Australierin machte mit ihrer Debüt-CD der Flötenkonzerte von Mozart und Mysliveček internationale Furore. Fono Forum lobte ihren „in allen Lagen samtweichen, dunkel timbrierten, schlanken und flexiblen Ton“. Und der „Spiegel“ würdigte ihr „behändes wie beglückendes Spiel“.

    • 08.11.2020 | 3. Sinfoniekonzert „ANFANG UND ENDE“ (Programmänderung!)
      18.00 Uhr

      Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
      Grabmusik für Soli, Chor und Orchester KV 42
      Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
      Requiem d-moll KV 626

       

      Oratorienchor der Stadt Kamen
      Chor der Konzertgesellschaft Schwerte 
      Franz Leo Matzerath, Einstudierung und Leitung


      Ein Konzert im Zeichen von "Anfang" und "Ende". Für das erste ("Grabmusik") und das letzte ("Requiem") Chorwerk Mozarts vereinen sich der Oratorienchor der Stadt Kamen und der Chor der Konzertgesellschaft Schwerte, geleitet von Franz Leo Matzerath.

    • 09.12.2020 | 4. Sinfoniekonzert „BEETHOVEN CON BRIO“
      Jörg Widmann (*1973) Con brio
      Ludwig van Beethoven (1770–1827) Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93
      Erwin Schulhoff (1894–1942) Rondo und Capriccio
      Ludwig van Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73

       

      Sophie Pacini, Klavier
      Simon Gaudenz, Leitung

    • 20.01.2021 | 5. Sinfoniekonzert „ALLA POLACCA“
      Karol Szymanowski (1882–1937) Konzertouvertüre E-Dur op. 12
      Frédéric Chopin (1810–1849) Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 e-moll op. 11
      Peter Iljitsch Tschaikowsky (1840–1893) Sinfonie Nr. 3 D-Dur op. 29 „Polnische“

       

      Claire Huangci, Klavier
      Noam Zur, Leitung

      Polen und das Ruhrgebiet haben bekanntlich eine gemeinsame Geschichte, die nicht erst mit Horst Schimanski beginnt. Dieses Konzert schreitet zu einer Polonaise ganz eigener Art. Denn der würdevolle polnische Nationaltanz trifft hier auf europäische Echos. Frédéric Chopin, der „Übervater“ der Musik Polens, betörte seinerzeit das wählerische Publikum in Paris. Chopins hauchzartes 1. Klavierkonzert wird gespielt von Claire Huangci. Die junge Pianistin gilt als ausdrucksstarke Chopin-Spezialistin. Mit Rasmus Baumann und dem Münchner Rundfunkorchester musizierte sie beim Preisträgerkonzert des ARD-Musikwettbewerbs. 2019/20 debütierte sie beim Lucerne Festival, in Salzburg und Paris.

      Polens Klangmagier war Karol Szymanowski. Er verband Einflüsse des französischen Impressionismus mit der rhythmischen Kraft Igor Strawinskys. In Szymanowskis Musik kreuzen sich europäische Moderne und die vitale Folklore seiner Heimat. Mit seiner brillanten Konzertouvertüre von 1905 blickte der 23-Jährige auf die Orchestersensationen von Richard Strauss.

      Peter Tschaikowskys 3. Sinfonie trägt den Beinamen „Polnische“ nach dem Finale: Dieses „Tempo di Polacca“ zündet ein Feuerwerk zu den festlichen Rhythmen einer Polonaise. Aber auch Ländler und Walzer „alla tedesca“ (nach deutscher Manier) bietet diese Rarität Tschaikowskys, die an Schwung seinen großen Ballettmusiken in nichts nachsteht. Noam Zur, Chefdirigent des argentinischen Salta State Symphony Orchestra, wirkte in Deutschland u.a. in Essen, Heidelberg und beim WDR Funkhausorchester.
    • 10.02.2021 | 6. Sinfoniekonzert „ANTIPODEN“
      Franz Liszt (1811–1886) Les Préludes
      Max Bruch (1838–1920) Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-moll op. 26
      Johannes Brahms (1833–1897) Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90 

       

      Maria Dueñas, Violine
      Pavel Baleff, Leitung

      Antipoden – Gegner mit unvereinbaren Meinungen – waren im 19. Jahrhundert die „Neudeutschen“ um Liszt und Wagner auf der einen und die „Brahminen“ auf der anderen Seite. Liszts Musik fand Clara Schumann, Brahms’ Vertraute, „schauerlich“. Und der junge Brahms unterschrieb ein Manifest gegen die fortschrittliche Liszt-Partei. 
      Heute ist der hitzige „Krieg der Romantiker“ längst Geschichte. Mit „Les Préludes“ schuf Liszt ein Hauptwerk der Sinfonischen Dichtung, die sich bewusst von der klassischen Sinfonie abwandte und einen dichterischen Inhalt wählte. Demgegenüber hielt Brahms an der „tönend bewegten Form“ der Sinfonie ohne programmatischen Inhalt fest. Brahms’ Dritte ist ein Paradebeispiel für seine kammermusikalisch verästelte Detailarbeit. Bei der Uraufführung berichteten Zeugen „von Kabalen und Intrigen der Gegenpartei, einer Störenfried-Truppe“.
      Max Bruch gehörte zum Lager der Konservativen, schaute aber dennoch neidvoll auf den „Götzen“ Brahms. Trotz seiner großen Erfolge ahnte es Bruch schon: „In fünfzig Jahren wird Brahms’ Glanz als der des überragendsten Komponisten aller Zeiten erstrahlen, während man sich meiner hauptsächlich nur wegen meines g-moll-Violinkonzertes erinnern wird.” Dieses aber ist ohne Zweifel ein Meisterwerk. Die spanische Geigerin Maria Dueñas ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe und Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben. Pavel Baleff, Chefdirigent der Philharmonie Baden-Baden, dirigiert regelmäßig an der Wiener Staatsoper und der Oper Zürich.

    • 10.03.2021 | 7. Sinfoniekonzert „VERY BRITISH“
      Gaetano Donizetti (1797–1848) Ouvertüre zu „Roberto Devereux“
      Edward Elgar (1857–1934) Konzert für Violoncello und Orchester e-moll op. 85
      Ralph Vaughan Williams (1872–1958) Sinfonie Nr. 2 G-Dur „A London Symphony“ 

       

      Maximilian Hornung, Violoncello
      GMD Rasmus Baumann, Leitung

      Wir trotzen dem Brexit und holen uns ein Stück England ins Revier. Das Faible von GMD Rasmus Baumann für die Musik der britischen Insel fischt immer wieder einmal Kostbarkeiten aus dem Ärmelkanal. Edward Elgar hielt sein Cellokonzert für „ein wirklich großes Werk – und ich glaube, gut und lebendig“. Wirklich durchsetzen konnte es sich allerdings erst in den 1960er-Jahren durch die legendäre Cellistin Jacqueline du Pré. Seitdem zählt es zu den absoluten Standardwerken für das Instrument. Der deutsche Cellovirtuose Maximilian Hornung musizierte mit so renommierten Klangkörpern wie dem London Philharmonic Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich und der Tschechischen Philharmonie und spielte u.a. Konzerte von Schostakowitsch und Dvořák auf CD ein.
      Eine Generation jünger als Elgar war Ralph Vaughan Williams. Er tat die entscheidenden Schritte, um die „splendid isolation“ der englischen Musik zu durchbrechen. Seine großartige „London Symphony“ von 1914 taucht ein in die Atmosphäre der Hauptstadt. Das Empire bröckelte, aber noch glänzte es: von den Glockenschlägen des Big Ben bis zu den überfüllten Straßen und nächtlichen Spaziergängen an der Themse. 
      Ein Italiener hat sich ins Programm geschmuggelt: Mit „Roberto Devereux“ zollte Gaetano Donizetti dem Shakespeare-Zeitalter und der Hymne „God save the Queen“ Tribut. Titelheld ist der stürmische Graf von Essex, Favorit der „jungfräulichen Königin“ Elisabeth I. Von britischer Blässe jedoch keine Spur in dieser glutvollen Belcanto-Oper um Macht und Liebe am englischen Hof.

    • 14.04.2021 | 8. Sinfoniekonzert „KOMPONISTINNEN“
      Ethel Smyth (1858–1944) Ouvertüre zu „The Wreckers“
      Sofia Gubaidulina (*1931)„Fachwerk“ für Bajan, Schlagzeug und Streichorchester
      Louise Farrenc (1804–1875) Ouvertüre Nr. 1 e-moll op. 23
      Clara Schumann (1819–1896) Konzert für Klavier und Orchester a-moll op. 7 

       

      Olga Scheps, Klavier
      Geir Draugsvoll, Bajan
      Anu Tali, Leitung

      Clara Schumann musste sie sich noch zu eigen machen – die öffentliche Meinung, nach der „ein Frauenzimmer nicht komponieren wollen“ dürfe. Doch endlich werden die Programme und Ausführenden weiblicher. Als Pianistin war Clara Schumann eine unangefochtene Größe, als Komponistin verstummte sie bald nach der Hochzeit mit Robert fast völlig, denn Geldverdienen und Familienorganisation bestimmten den Alltag. Noch als Wunderkind spielte Clara ihre eigenen Werke in ganz Europa, so etwa als 16-Jährige ihr Klavierkonzert. Das überaus virtuose Stück überrascht mit einem kaleidoskopartigen Charakter und einem furiosen Finale. Olga Scheps, russische Pianistin mit Wahlheimat in Köln, gehört seit einigen Jahren zur Weltspitze und konzertiert bei großen Klassik-Festivals und Konzertreihen.
      Die estnische Dirigentin Anu Tali, Chefin beim Sarasota Orchestra und Nordic Symphony Orchestra, ist auch in Deutschland regelmäßiger Gast. Sie hat einige Raritäten im Gepäck: eine Opernouvertüre der Romantikerin und Frauenrechtlerin Ethel Smyth und eine Konzertouvertüre der damals viel gespielten französischen Schumann-Zeitgenossin Louise Farrenc. Schließlich ein Stück der „Grande Dame“ der zeitgenössischen Musik: der international gefeierten Sofia Gubaidulina. Die seit langem bei Hamburg lebende Russin schrieb 2009 mit „Fachwerk“ ein Konzert für das russische Knopfakkordeon Bajan, das der Uraufführungssolist und Widmungsträger Geir Draugsvoll nun auch mit der NPW präsentiert – ein melancholisch-mysteriöses Werk von hoher Poesie!

    • 30.06.2021 | 9. Sinfoniekonzert „HÖRNERSCHALL“
      Carl Maria von Weber (1786–1826)Ouvertüre zu „Oberon“ J. 306
      Richard Strauss (1864–1949)Konzert für Horn und Orchester Nr. 2 Es-Dur
      Anton Bruckner (1824–1896)Sinfonie Nr. 4 Es-Dur WAB 104 „Romantische“

       

      Carsten Carey Duffin, Horn
      Rasmus Baumann, Leitung

      Geheimnisvoll ruft uns das Horn in eine magische Welt: Sein weicher, dunkler Ton raunt von alten Sagen und Mythen, lockt in die Wälder, begleitet den einsamen Wanderer. Der Elfenkönig Oberon überreicht dem Ritter Hüon von Bordeaux ein Zauberhorn, das ihn vor allen Gefahren schützt. Und mit seinen Klängen beginnt auch die Ouvertüre zu Webers Ouvertüre „Oberon“, bevor Hüon zu seiner abenteuerlichen Reise aufbricht. 
      Der Königlich-Bayerische Kammermusiker Franz Strauss war einer der besten Hornspieler seiner Zeit – und nebenbei der Vater von Richard Strauss. Der vergaß bis an sein Lebensende nicht die außerordentlichen instrumentalen Fähigkeiten seines Herrn Papa. Zwei Konzerte schrieb der Filius für das Horn: jeweils am Anfang und am Ende seiner Laufbahn. Das Hornkonzert Nr. 2, entstanden 1942, ist eine nostalgische Rückschau des alten Meisters, eingehüllt in die filigranen Kostbarkeiten seines Spätstils. Carsten Carey Duffin, Solo-Hornist des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks und Gast bei vielen renommierten Orchestern, lässt sein Instrument auch im Graben der Bayreuther Festspiele ertönen.
      „Romantische“ heißt Anton Bruckners 4. und populärste Sinfonie nicht umsonst. Der einleitende Hornruf taucht in die Welt der romantischen Dichtung ein und weckt, frei nach Eichendorff, das schlafende „Lied in allen Dingen“. Ob verwunschener Sang, Jagdfanfare oder schmetternder Choral – Bruckners Vierte wandelt auf den Zauberpfaden des Hörnerschalls.

    Die Preise für die Einzelkarten:

    KategorieABCD
    regulär24,00 €21,00 €19,00 €12,00 €
    ermäßigt21,00 €18,00 €16,00 €9,00 €

    Die Preise für die Abonnements:

     KategorieABCD
    Abonnement für Sinfoniekonzerte Lregulär153,00 €135,00 €117,00 €81,00 €
     ermäßigt126,00 €108,00 €90,00 €54,00 €
    Abonnement für Sinfoniekonzerte Mregulär114,00 €102,00 €90,00 €60,00 €
     ermäßigt96,00 €84,00 €72,00 €42,00 €
    Abonnement für Sinfoniekonzerte Sregulär63,00 €57,00 €51,00 €33,00 €
     ermäßigt54,00 €48,00 €42,00 €24,00 €

    Sonderkonzerte

    Kinderkonzerte
    Die Arbeit für und mit Kindern und Jugendlichen hat bei der Neuen Philharmonie Westfalen einen hohen Stellenwert. In den Kinderkonzerten führt das Orchester vor allem Grundschulkinder in einer altersgerechten Form an die klassische Musik heran. 

    Eintrittskarten zum Preis von drei Euro können beim Kreis Unna, Stabsstelle Kultur, bestellt werden.

    Jana Keuch
    Fon 0 23 03 / 27-18 41
    Fax 0 23 03 / 27-41 41
    jana.keuch@kreis-unna.de 

    Die Kammermusikalische Reihe findet im Spiegelsaal von Haus Opherdicke in Holzwickede statt. Beginn ist jeweils um 20.00 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr).

     

    Programmübersicht 2020 - Kammermusik

    Wo-Tag

    Uhrzeit

    Datum

     

    Donnerstag

    20.00 Uhr

    06.02.2020

    Quartett (NPW) | Violine, Violine,
    Viola, Violoncello

    Donnerstag

    20.00 Uhr

    26.03.2020

    Minetti Quartett | Violine, Violine, 
    Viola , Violoncello

    Donnerstag

    20.00 Uhr

    16.04.2020

    Alexander Koryakin | Klavier

    Donnerstag

    20.00 Uhr

    28.05.2020

    Trio (NPW) | Flöte, Violoncello,
    Klavier

    Donnerstag

    20.00 Uhr

    25.06.2020

    Michael Sens | Klavierkabarettist

    Donnerstag

    20.00 Uhr

    16.07.2020

    Hyounglok Choi | Klavier

    Donnerstag

    20.00 Uhr

    20.08.2020

    Valère Burnon| Klavier

    Donnerstag

    20.00 Uhr

    17.09.2020

    Boèm-Quartett | Violine (alternierend),
    Viola, Violoncello

    Donnerstag

    20.00 Uhr

    29.10.2020

    David Stromberg | Cello
    Florian Uhlig | Klavier

    Donnerstag

    20.00 Uhr

    19.11.2020

    Delian::Quartett | Violine, Violine,
    Viola, Violoncello

    Sonntag

    11.00 Uhr

    13.12.2020

    Ensemble Corrélatif | Flöte, Oboe,
    Klarinette, Fagott

    Beginn jeweils 20.00 Uhr, Einlass ab 19.00 Uhr

     

    Vorverkaufsstellen

    • Kreis Unna | Fachbereich Kultur | Hansastraße 4 | 59425 Unna | Fon 0 23 03 / 27-18 41
    • Haus Opherdicke | Dorfstraße 29 | 59439 Holzwickede (nur für das jeweils nächste Konzert)
    • Buchhandlung Hornung | Markt 6 | 59423 Unna (nur für das jeweils nächste Konzert)
    • Gemeinde Holzwickede | Vorzimmer Verwaltungsvorstand | Allee 4 | 59439 Holzwickede (nur für das jeweils nächste Konzert)

    Das bunte Programm mit Jazz-, Rock- und Folk-Veranstaltungen auf Haus Opherdicke erfreut sich großer Beliebtheit. Die Künstlerinnen und Künstler sind auf allen Bühnen der Musikwelt zu Hause und lassen jedes Konzert zu einem besonderen Erlebnis werden.

    Die WeltMusik MusikWelt findet im Spiegelsaal im Haupthaus oder in der Scheune statt. 

    Termine 2020

    • 23.01.2020          Chris Hinze │ Incredible India │Multimedia-Konzert

    • 27.02.2020          Shaunette Hildabrand Trio │ Jazz

    • 20.03.2020          Blue Terrace │ All Kinds of Blues Music │ verlegt auf Freitag, 23.04.2021

    • 23.04.2020          Matching Ties und Craobh Rua │ Irish Folk │ verlegt auf 2021

    • 14.05.2020          Seatown Seven │ Jazz │ verlegt auf Donnerstag, den 10.12.2020 

    • 18.06.2020          Joscho Stephan Trio │ Gypsy Swing | verlegt auf Donnerstag, den 06.08.2020

    • 23.07.2020          Jörg Hegemann, Martin Pyrker │ Meister des Boogie │ Scheune

    • 27.08.2020          Chris Hopkins meets the Dutch Swing All Stars │Jazz │ Scheune

    • 24.09.2020          Jeanine Vahldiek Band │ Eine faszinierende Mischung aus Harfe, Schlagzeug und Gesang  │ Singer-Songwriter

    • 22.10.2020          Tone Fish│ Irish Folk

    • 26.11.2020          Jan Luley Trio & Cleo │ Cleo´s Swinging Christmas │ weihnachtliche Jazzmusik mit Elementen aus Swing, Pop und Blues

      Beginn jeweils 20.00 Uhr, Einlass ab 19.00 Uhr, Eintritt 15,00 €,

    Vorverkaufsstellen

    • Kreis Unna | Fachbereich Kultur | Hansastraße 4 | 59425 Unna | Fon 0 23 03 / 27-25 41
    • Haus Opherdicke | Dorfstraße 29 | 59439 Holzwickede
    • Buchhandlung Hornung | Markt 6 | 59423 Unna
    • Gemeinde Holzwickede | Vorzimmer Verwaltungsvorstand | Allee 4 | 59439 Holzwickede (nur für das jeweils nächste Konzert)


    Aufgrund von Renovierungsarbeiten können in den Jahren 2020 und 2021 in der Stiftskirche leider keine Vesperkonzerte stattfinden. Wir würden uns freuen, Sie im Jahr 2022 wieder bei der Vespermusik begrüßen zu dürfen.

     


    Jeweils am ersten Sonntag in den Monaten April bis September präsentiert der Kreis Unna Musik der Renaissance und des Barock. Mit ihrer unverwechselbaren Atmosphäre und ihrer ausgezeichneten Akustik bietet die Stiftskirche des Schlosses Cappenberg in Selm einen idealen Rahmen für diese Form der Musik. Beginn ist jeweils um 17.00 Uhr (Einlass 16.00 Uhr).

    Kartenbestellung

    Eintritt 12 Euro | 10 Euro ermäßigt
    Fon 0 23 03 / 27-18 41 | Fax 0 23 03 / 27- 41 41
    E-Mail jana.keuch@kreis-unna.de

    Am Konzerttag sind die Karten ab 16.00 Uhr an der Kasse erhältlich.

     

    Seit Ende der 1980er Jahre kommen jährlich Tausende zum Welttheater der Straße nach Schwerte, einer der größten Freiluftbühnen für internationales Straßentheater. Kunst an jeder Ecke ist das Motto und das Ambiente der Altstadt oder der Ruhrauen am Kulturzentrum Rohrmeisterei bieten eine ideale Kulisse. Weitere Informationen gibt es beim Welttheater der Straße und dem Kulturbüro der Stadt Schwerte.

    Das Heinz-Hilpert-Theater in Lünen bietet unterhaltsame Theaterabende, anspruchsvolle Bühnen-Klassiker mit hochkarätigen Schauspielern und Musikvergnügen. Das Programm wird vom Kreis Unna mitfinanziert. Den aktuellen Spielplan gibt es beim Kulturbüro der Stadt Lünen. 

    Kurzlink
    https://www.kreis-unna.de/x/3q-84c39d

    Auskunft

    Vespermusik

    Jana Keuch
    Fon 0 23 03 / 27-18 41
    Fax 0 23 03 / 27-41 41
    jana.keuch@kreis-unna.de
     

    WeltMusik MusikWelt

    Heinz Kytzia
    Fon 0 23 03 / 27-25 41
    Fax 0 23 03 / 27-41 41
    heinz.kytzia@kreis-unna.de

    Neue Philharmonie Westfalen

    Doris Erbrich
    Fon 0 23 03 / 27-14 41
    Fax 0 23 03 / 27-41 41
    Doris.erbrich@kreis-unna.de

    Kinderkonzerte
    Die Arbeit für und mit Kindern und Jugendlichen hat bei der Neuen Philharmonie Westfalen einen hohen Stellenwert. In den Kinderkonzerten führt das Orchester vor allem Grundschulkinder in einer altersgerechten Form an die klassische Musik heran. 

    Eintrittskarten zum Preis von drei Euro können beim Kreis Unna, Stabsstelle Kultur, bestellt werden.

    Jana Keuch
    Fon 0 23 03 / 27-18 41
    Fax 0 23 03 / 27-41 41
    jana.keuch@kreis-unna.de
     

    Kinderkonzerte der Neuen Philharmonie Westfalen