Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Zertifikat für Asienkaufleute - IHK zeichnet Berufsschüler aus

Die internationalen Aktivitäten der Unternehmen im Bereich der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund werden intensiver. Der Blick geht nach Osten – vor allem Richtung China. Exportwillige heimische Unternehmen brauchen deshalb besonders qualifizierte Mitarbeiter. Das Hansa Berufskolleg Unna bildet solche jungen Fachleute aus.

Die Schule bietet für Auszubildende des Groß- und Außenhandels in Kooperation mit der IHK zu Dortmund die Zusatzqualifizierung „Asienkaufmann/-frau“ an. Jetzt erhielten zehn Jugendliche ihre Zertifikate. Dafür hatten sie in den Prüfungen ihr umfangreiches Wissen in den Bereichen Außenhandel, chinesische Landeskunde und Sprache sowie Wirtschaftsenglisch unter Beweis gestellt.

Beruflicher Erfolg durch interkulturtelle Kompetenz

„Beruflicher Erfolg ist nicht allein eine Frage betriebswirtschaftlicher oder technischer Fähigkeiten, sondern immer mehr auch der interkulturellen Kompetenz“, betont der stellvertretende Schulleiter Rodolf Mertens und ist überzeugt, dass der vor Jahren eingeschlagene Weg der genau richtige ist.

Dies bestätigt auch die Auszubildende Lara Stratmann (Kik Textilien und Non-Food GmbH): „Wenn ich unsere chinesischen Zulieferer kontaktiere, sind die immer völlig erstaunt, wenn ich mich auf Chinesisch vorstelle.“

Im IHK-Bereich (Kreis Unna, Dortmund, Hamm) gibt es rund zweihundert Unternehmen, die ihre Produkte nach China liefern. Jedes sechste exportorientierte Unternehmen plant neue Investitionen im Reich der Mitte.
- Constanze Rauert -



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