Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Keine Chance für die Grippe - Amtsarzt rät zur Schutzimpfung

Nach Erhebungen des Robert Koch-Instituts sterben in jeder Grippesaison zwischen 7.000 und 8.000 Menschen allein in Deutschland an den Folgen der Influenza (Grippe). Viel zu viele, betont Amtsarzt Dr. Bernhard Jungnitz.

Der Amtsarzt des Kreises Unna rät deshalb: „Die jährliche Impfung ist der beste Schutz. Sie wird in aller Regel gut vertragen und rettet im Zweifelsfall das Leben.“

Wer sich jetzt mit medizinischer Hilfe um die Vorsorge kümmert, hat in der Grippezeit von Dezember bis April „gute Karten“. Gute Zeit für eine Schutzimpfung sind daher vor allem die Monate Oktober und November. Nach der Impfung braucht der Körper etwa 14 Tage, um einen vollständigen Schutz aufzubauen.

Jährlich neue Schutzimpfung

Gerade für Ältere und chronisch Kranke, deren Immunsystem aufgrund des Alters oder einer chronischen Erkrankung geschwächt ist, empfiehlt sich, so Dr. Jungnitz, der kleine „Pieks“ - und der sollte jedes Jahr wiederholt werden. „Die Viren verändern sich ständig. Der Impfstoff wird deshalb immer wieder angepasst, um gegen aktuell zirkulierende Erreger auch wirklich Wirkung zu zeigen.“ Erste Impfstoffe für die Grippesaison 2015/2016 stehen bereits zur Verfügung. Ein Impftermin kann schon jetzt bei dem behandelnden/impfenden Arzt vereinbart werden.

Auch Personen, die direkten Kontakt mit Geflügel und Wildvögeln haben, wird empfohlen, sich umgehend gegen die aktuellen humanen Influenzastämme impfen zu lassen. Durch die Impfung soll verhindert werden, dass eine doppelte Belastung durch parallele Infektionen mit humaner Influenza und der Vogelgrippe entsteht.

Erster Ansprechpartner für Fragen zur Impfung ist der jeweilige Hausarzt.
– PK –

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