Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Kürbis-Cup der GWA-Abfallberatung - Hauptgewinner aus Unna

Am Ende hatte die Königsborner Tageseinrichtung für Kinder KEEP die Nase vorn: Beim fünften kreisweiten von der Gesellschaft für Wertstoff- und Abfallwirtschaft Kreis Unna mbH (GWA) ausgelobten Kürbiswettbewerb haben die Kinder aus Königsborn den dicksten Kürbis herangezogen.

Mit einem Umfang von 162 Zentimetern heimste die Unnaer Einrichtung den Hauptpreis von 200 Euro ein. Der Kürbis des Familienzentrums Mikado in Bergkamen erreichte einen Umfang von 145 Zentimetern und sicherte der Einrichtung den zweiten Platz. Platz drei belegte der Katholische Kindergarten St. Martin in Unna mit einem Kürbisumfang von 142 Zentimetern. Neben den Preisgeldern für die drei Erstplatzierten erhielten die Plätze vier bis zehn als Sachpreis jeweils ein schönes Insektenhotel.

58 Schulen und Kindergärten gestartet

Im Frühjahr waren insgesamt 58 Kindergärten und Schulen, teilweise mit mehreren Gruppen bzw. Klassen, in den Wettbewerb gestartet. Dazu hatte die GWA-Abfallberatung allen teilnehmenden Einrichtungen Kürbissamen einer bestimmten Sorte, Pflanzempfehlungen und Gutscheine für Kompost zur Verfügung gestellt. Eigener Kompost durfte selbstverständlich auch verwendet werden.

26 Einrichtungen im Ziel

Ab April wurden die Samen vorgezogen und anschließend ausgepflanzt. Von da an verfolgten die Kinder gespannt das Wachstum der Pflanzen. 26 Einrichtungen haben schließlich Kürbisse ins Ziel gebracht.
„Zahlreiche Kürbispflanzen fielen leider den  Schnecken zum Opfer“, erläutert GWA-Abfallberaterin Dorothee Weber.

Insgesamt rund 1200 Kinder waren an dem diesjährigen Projekt beteiligt. Ziel des Wettbewerbs war es, Kindern auf spannende Weise zu vermitteln, wie wertvoll Kompost aus Küchen- und Gartenabfällen für das Wachstum von Pflanzen und Gemüse ist. So wollte die GWA mit dem Wettbewerb Kinder dafür sensibilisieren, dass Küchen- und Gartenabfälle nicht achtlos weggeworfen werden, sondern gesammelt, kompostiert und anschließend weiterverwendet werden können.

Das sei zweifelsohne gelungen: „Die Kinder haben das Wachsen der Kürbisse mit Begeisterung verfolgt“, berichtet Dorothee Weber weiter. Einige Einrichtungen hatten zum Beispiel die einzelnen Wachstumsstadien dokumentiert, Rezepte gesammelt oder sogar einen Projekttag veranstaltet.
- Kai-Uwe Schneider -

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