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Winterdienst - Für Eis und Schnee gewappnet

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Für Minusgrade, Eis und Schnee sind die Mitarbeiter des Kreis-Bauhofs gewappnet: Die beiden Silos sind mit insgesamt rund 550 Tonnen Salz gut gefüllt, um rund 210 Kilometer Kreisstraßen räumen und streuen zu können.

„Das Salz wurde bereits im Sommer eingelagert, die Dienstpläne für den Winterdienst stehen seit September fest“, teilt der für die Kreisstraßen zuständige Sachgebietsleiter im Fachbereich Bauen, Jürgen Busch, mit.  Wenn die Wetterlage extrem ist, sind ein gutes Dutzend Mitarbeiter auf sieben Fahrzeugen im Einsatz.

Sparsam beim Streuen

Gestreut wird beim Kreis nach dem Prinzip „so wenig wie möglich, so viel wie nötig“ – und zwar kein einfaches, trockenes Salz, sondern so genanntes Feuchtsalz, das auf dem Fahrzeug angemischt wird: „In dem Moment, in dem das Salz auf dem Streuteller landet, wird es mit Sole besprüht“, erläutert Jürgen Busch. Das habe gleich Vorteile, so Busch: „Das Salz weht auf der Fahrbahn nicht weg. Es lässt sich also gezielter aufbringen als trockenes Salz, und damit benötigt man weniger Streumittel, was sowohl die Umwelt als auch die Finanzen weniger belastet.“

Natürlich können die Kreis-Mitarbeiter nicht an allen Stellen gleichzeitig sein. Deshalb gibt es eine Prioritätenliste. Steigungen beispielsweise werden vorrangig bearbeitet.

Keine Pflicht, sondern Service

Es gibt übrigens keine gesetzliche Streu- und Räumpflicht für Kreisstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften. „Wir wissen aber natürlich, wie gefährlich glatte Straßen sind, und sind im Regelfall zwischen 4 und 20 Uhr unterwegs, wenn es drauf ankommt“, unterstreicht Jürgen Busch, der gleichzeitig um Verständnis bittet, wenn es an der einen oder anderen Stelle mal etwas länger dauert, bis freie Fahrt ist.

Grundsätzlich sollten Autofahrer bei winterlichen Straßenverhältnissen langsam und besonders vorausschauend fahren. Denn nur wer mit angepasster Geschwindigkeit unterwegs ist, kann noch rechtzeitig reagieren.
- Birgit Kalle -

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