Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Mehr Komfort auf Kreisstraßen - Kreis investierte über 4,3 Millionen Euro

Foto: L. Temmann - Kreis Unna

Es wurde fleißig gebuddelt, gefräst und asphaltiert, Wurzelschäden wurden beseitigt und ein kompletter Radweg neu gebaut: Mehr als 4,3 Millionen Euro hat der Kreis Unna im Jahr 2015 in sein Straßennetz investiert und damit mehr Komfort für alle Verkehrsteilnehmer geschaffen.

Die Pläne waren umfangreich, und sie reichten von Großprojekten wie dem Neubau der Ortsumgehung Selm (K44) oder der Sanierung eines Teilstücks des Bürenbrucher Wegs in Schwerte (K22) bis hin zur Ausbesserung von Radwegen im gesamten Kreisgebiet.

Zügig und erfolgreich beendet

„Wir hatten Glück mit dem Wetter, und auch dank der guten Zusammenarbeit mit den beauftragten Firmen haben wir alle Baumaßnahmen zügig und erfolgreich beendet“, zieht Jürgen Busch, der für die Kreisstraßen zuständige Sachgebietsleiter im Fachbereich Bauen des Kreises eine Bilanz des vergangenen Jahres, das freie Fahrt auf vielen Strecken nicht nur für Autofahrer, sondern auch für Radfahrer bedeutete.

So wurde das unter Regie des Kreises entstandene gut acht Kilometer lange Teilstück des Alleen-Radweges von Unna-Königsborn nach Hamm mit viel Publikum eröffnet: Zahlreiche Radfahrer waren im August bei der offiziellen Einweihung der Strecke zwischen dem Kreis-Tierheim und der Stadtgrenze zu Hamm mit dabei.

Meilenstein war die Ortsumgehung Selm

Ein weiterer Meilenstein im Bauprogramm des Kreises war die Freigabe der K44 in Selm im September. Die als Entlastung für die Straße Buddenberg entstandene Straße machte unter anderem den Bau von drei Lärmschutzwänden, einer Brücke und die Verlegung zweier Bachläufe nötig.

Neben wegweisenden Neubau-Maßnahmen machte auch 2015 die Erweiterung und Erhaltung des Kreisstraßen- und Radwegenetzes einen Großteil der Arbeit aus. Das Sanierungsprogramm war rund 2,5 Millionen Euro schwer.

Damit der Straßenbau zügig voranschreiten konnte, wurden die betroffenen Abschnitte teilweise gesperrt. „Wir wissen, dass das für alle Verkehrsteilnehmer und insbesondere für die Anwohner mit Einschränkungen verbunden war und danken für das Verständnis aller, die etwas mehr Zeit für ihre Wege einplanen mussten“, unterstreicht Jürgen Busch.
- Birgit Kalle -

 

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