Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Landesentwicklungsplan - „Hervorragende Stellungnahme der Verwaltung“

Der Kreistag hat in einer Sondersitzung der von der Verwaltung erarbeiteten Stellungnahme zum Entwurf des Landesentwicklungsplanes (LEP) zugestimmt. Gleichzeitig wurde ein Antrag von SPD und CDU verabschiedet, die Stellungnahme der Verwaltung zu ergänzen und das Gesamtpaket der Staatskanzlei zuzuleiten.

Der Landesentwicklungsplan definiert Ziele und Grundsätze für die Raumordnung und macht dadurch Vorgaben mit Blick z. B. auf die Nutzung von Flächen für Wohnen, Gewerbe oder auch Verkehr. Der geltende LEP stammt aus dem Jahr 1995. Er ist damit „in die Jahre gekommen“ und trägt seitdem eingetretenen Entwicklungen wie etwa dem demografischen Wandel naturgemäß nicht im gebotenen Maße Rechnung.

Das Land berücksichtigt Anregungen des Kreises

Die Politik zeigte sich mehr als nur zufrieden mit der Berücksichtigung der von der Kreisverwaltung formulierten Stellungnahme durch das Land. Mehr noch: Ausdrückliches Lob von allen Seiten gab es für die „hochwertige und hochrangige Stellungnahme“, die die Stabsstelle Planung und Mobilität unter ihrer Leiterin Sabine Leiße erarbeitet hat.

Angesichts der Tatsache, dass der Kreis Unna nicht ländlicher Raum, sondern Ballungsrandkreis sei, appellierte SPD-Fraktionschefin Brigitte Cziehso mit einer, der Stellungnahme des Kreises „vorangestellten Stellungnahme“ deshalb ans Land, der sich daraus ergebenden besonderen Rolle Rechnung zu tragen.

Ausreichende Flächen für Ansiedlungen notwendig

Insbesondere müssten ausreichende Flächen für die Ansiedlung von Unternehmen zur Verfügung stehen, um die seit Jahren gute Entwicklung von Wirtschaft, Handel und Gewerbe fortsetzen zu können. Da sich der Kreis zu einem „herausragenden Logistikstandort“ entwickelt habe, müssten außerdem die planerischen Voraussetzungen für die Sicherung bzw. den Ausbau einer leistungsfähigen Infrastruktur sichergestellt werden.
- Constanze Rauert -


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