Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Jahresbilanz 2015 - Mehr als 232.000 Autos im Kreis

Rein statistisch hat mehr als jeder zweite Einwohner des Kreises ein Auto – egal ob Baby oder Senior: Im vergangenen Jahr ist der Pkw-Bestand auf mehr als 232.000 gestiegen. Das belegt die aktuelle Statistik der Kreisverwaltung.

Insgesamt ist der Fahrzeugbestand im Kreis Unna 2015 um 5.168 Fahrzeuge auf 292.578 (2014: 287.410) angewachsen. Den Hauptanteil bilden Autos. Neben den 232.078 im Kreis zugelassenen Pkw rollen aktuell 20.398 Kräder und 40.102 Nutzfahrzeuge über die Straßen. An rund 1.700 rollenden Untersätzen weist ein „H“ darauf hin, dass es sich um einen Oldtimer handelt.

Volkswagen mit den meisten Autos

Die am häufigsten gefahrene Automarke im Kreis Unna ist VW mit rund 48.000 zugelassenen Fahrzeugen. Dahinter rangieren Opel mit rund 30.000, Mercedes mit rund 24.500 und Ford mit rund 24.400 zugelassenen Fahrzeugen. Häufig schnell, aber im Vergleich eher selten im Kreis Unna unterwegs sind Porsches (1.071). Eine exklusive automobile Minderheit bilden die 23 Ferrari, zwölf Maserati, sieben Lamborghini und fünf Aston Martin im Kreis Unna zugelassenen Fahrzeugbestand. 

LÜN boomt nach wie vor

Das LÜN-Kennzeichen boomt weiter. Ende November 2012 eingeführt, haben im vergangenen Jahr weitere 3.692 Fahrzeughalter das neue „alte“ Kennzeichen für ihren fahrbaren Untersatz gewählt. Damit ist die Zahl auf insgesamt 16.612 gestiegen. Am 1. September 2015 wurde das LH-Kennzeichen erstmals wieder im Kreis Unna vergeben. Bis Jahresende hatten sich insgesamt 276 Halter für „LH“ entschieden.

Ob UN, LÜN oder LH - weiterhin „in“ sind die persönlich ausgewählten Kennzeichen. 2015 stieg die Nachfrage nach den so genannten Wunschkennzeichen um knapp 5 Prozent an. Zugeteilt wurden im vergangenen Jahr 48.566 (2014: 46.428) von den Fahrzeughaltern individuell ausgewählte Kennzeichen. Auch wenn kein rechtlicher Anspruch auf Zuteilung eines besonderen Kennzeichens besteht, ist es erklärtes Ziel, die Kennzeichenwünsche der Bürgerinnen und Bürger weitestgehend zu erfüllen.
- Birgit Kalle -

Blick in die Presse