Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Glückwünsche vom Landrat - 25 Lehrkräfte qualifizierten sich für „Go In“

Neu zugewanderte Kinder und Jugendliche sollen möglichst schnell integriert werden. Sie werden deshalb in Regelklassen unterrichtet – auch wenn sie anfangs kein oder nur wenig Deutsch sprechen. Das Kommunale Integrationszentrum (KI) hilft den Lehrern durch Qualifizierungsangebote, die Aufgabe zu meistern.

Aktuell beendeten 25, in fast allen Schulformen tätige Lehrerinnen und Lehrer aus Bergkamen, Bönen, Holzwickede, Kamen, Lünen, Schwerte, Unna und Werne eine achtmonatige Qualifizierungsreihe. Sie war vom KI im Rahmen des bundesweiten Projektes BiSS (Bildung durch Sprache und Schrift) angeboten worden. Zum Ende der Fortbildung auf Haus Opherdicke gratulierte Landrat Michael Makiolla den Pädagogen und überreichte ihnen das Abschlusszertifikat.

Migrationshintergrund und Sprachkenntnisse berücksichtigen

Die Lehrerinnen und Lehrer wurden in vier Modulen geschult, die Migrationshintergrund sowie Sprachvermögen berücksichtigen – und die Bedürfnisse deutscher Kinder im Blick behalten. Die Pädagogen erhielten praktische Hilfestellungen für ihren Unterricht, lernten außerschulische Unterstützungsangebote und Lernorte kennen und tauschten Erfahrungen und Problemstellungen in Netzwerken aus.

Mit der Zertifizierung endet die fachliche Begleitung durch das Kommunale Integrationszentrum natürlich nicht. Die Lehrkräfte können vielmehr an Aufbaumodulen wie z.B. zum Thema „Traumata“ teilnehmen und auf das gesamte Beratungsangebot des Kommunalen Integrationszentrums zurückgreifen.
- Constanze Rauert -


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