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Amtsapothekerin rät - Solarien und viel Sonne meiden

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Wärme und sonnige Temperaturen machen’s möglich: Jetzt ist wieder T-Shirt-Zeit. Doch der Winter hat Spuren hinterlassen – und zwar in Form von vornehmer Blässe. Dennoch sollte man auf Turbo-Bräuner in Form eines Solarium-Besuchs oder eines ungeschützten Sonnenbades verzichten, rät die Amtsapothekerin des Kreises Unna, Birgit Habbes.

„UV-Strahlen können Krebs auslösen“, warnt Habbes und verweist auf entsprechende Hinweise der Deuschen Krebshilfe. Danach verdoppelt sich das Risiko, am besonders aggressiven schwarzen Hautkrebs zu erkranken, wenn Solarien bis zu einem Alter von 35 Jahren regelmäßig genutzt werden. Deshalb rät die Krebshilfe grundsätzlich von Solarienbesuchen ab, da spätere Hautschäden nicht ausgeschlossen werden können.

Vorsicht vor Hautkrebs!

Doch der Mensch braucht die Sonne. „Unter anderem ist Sonnenlicht wichtig für die Bildung von Vitamin D, das den Knochenbau und das Immunsystem stärkt“, erläutert Habbes, appelliert aber dringend an einen vernünftigen Umgang mit dem Sonnenlicht. Denn das Risiko, Hautkrebs zu bekommen wiegt deutlich schwerer, als die Gefahr, einen Vitamin-D-Mangel zu erleiden.

Sonnencreme und Vorsorge-Untersuchungen

„Besonders zur Mittagszeit sollte die Sonne daher gemieden werden“, rät Habbes. Körperbedeckende Kleidung und Sonnencreme seien außerdem wichtig, um die Haut vor Schäden zu schützen. Eltern sollten unbedingt ihre Kinder schützen, denn Kinderhaut reagiert besonders sensibel auf UV-Strahlen.

Birgit Habbes erinnert außerdem an die empfohlenen Vorsorge-Untersuchungen: „Gesetzlich Versicherte haben ab 35 Jahren alle zwei Jahre Anspruch auf eine Untersuchung der gesamten Hautoberfläche.“
- Birgit Kalle -

                   

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