Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Künstler als Ansprechpartner vor Ort - Rolf Escher besucht Haus Opherdicke

Unter dem Titel „Lebenslinien“ präsentiert der Kreis auf Haus Opherdicke bis zum 14. August über 100 Arbeiten des Zeichners und Grafikers Rolf Escher. Einen besonderen Kunstgenuss gibt es am Sonntag, 22. Mai: Um 14.30 Uhr steht der Künstler vor Ort als Ansprechpartner zur Verfügung.

Die retrospektiv angelegte Ausstellung umfasst das Œuvre Rolf Eschers über einen Zeitraum von fünf Jahrzehnten und zeigt die motivische Vielfalt in seinem beeindruckenden zeichnerischen wie auch druckgrafischen Werk. Eine kundige Einstimmung in die Ausstellung gibt es übrigens immer sonntags bei den öffentlichen Führungen um 11.30 und um 14.30 Uhr.

Genaues Sehen und detailliertes Zeichnen

Der 1936 in Hagen geborene Rolf Escher lebt und arbeitet heute in Berlin und Esen. Seine intensive Auseinandersetzung, das genaue Sehen und detaillierte Zeichnen eines bestimmten Motivs in diversen Varianten führt zu vielseitigen Themenkomplexen.

Es entstehen Werkzyklen wie z. B. „Historische Schauplätze in Italien“, der „Venedig-Zyklus“ oder „Alte europäische Bibliotheken und Archive“ sowie die „Theaterräume“ und die „Vanitas-Motive“.

„Magische Orte“ inspirieren zu vielen Werken

Eschers Arbeiten scheinen Momentaufnahmen zwischen Vergangenheit und Gegenwart oder sogar zwischen realer Welt und surrealer Vorstellung zu sein. Historische Schauplätze wie der Dogenpalast in Venedig oder die Anna Amalia Bibliothek in Weimar sind hierbei nicht nur Bühnen, sondern laut Escher „magische Orte“, die ihn vor realer Kulisse zur Verfremdung inspirieren.
- Sigrid Zielke-Hengstenberg M.A. -

  • Rolf Escher - Lebenslinien

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