Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Bündnis für Familie will es wissen - Wie wohnen Familien am besten?

Was macht gutes Wohnen für Familien im Kreis Unna eigentlich aus? Das möchte das Handlungsfeld Wohnen und Leben im Bündnis für Familie Kreis Unna wissen und sammelt bis Ende September Best-Practice-Beispiele für nachahmenswerte Familienwohnprojekte.

Mitmachen können Wohnungsunternehmen, kommunale Projektträger, engagierte Privatpersonen, aber auch Kirchen oder Verbände. Sie erhalten damit auch die Gelegenheit zu zeigen, was sie für „Gutes Familienwohnen“ zu bieten haben.

Familienfreundliche Wohnungen vereinfachen Alltagsleben

Landrat Michael Makiolla ist Schirmherr des Best-Practice-Projektes und weiß: „Je familienfreundlicher eine Wohnung, ein Wohngebäude oder ein Wohnquartier ist, desto einfacher lassen sich in den Familien der Alltag und das Zusammenleben organisieren und gestalten.“

Ein hochkarätig besetzter Fachbeirat hat in seiner ersten Sitzung am Montag die Bewertungskriterien festgelegt und einen „erweiterten Wohnbegriff“ zur Grundlage der Suche nach Best-Practice-Beispielen gemacht.

Auch familienfreundliche Maßnahmen sind willkommen

Das heißt: Es geht nicht nur um unterschiedliche Wohn- und Wohnungsformen, sondern auch um familienfreundliche Ansätze wie etwa familienorientierte Maßnahmen im Wohnquartier oder haushaltsnahe Dienstleistungsangebote.

Bewerben können sich übrigens nicht nur Wohnungsunternehmen selbst. „Auch Mitarbeiter bzw. Mieter sind eingeladen, ihr Unternehmen bzw. ihren Vermieter vorzuschlagen“, unterstreicht Anna Musinszki vom Bündnis für Familie im Kreis Unna.

Fachbeirat bewertet die eingereichten Projekte

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 30. September 2016. Der Fachbeirat bewertet im Oktober die eingereichten Projekte. Ausgewählte Beiträge wird das Bündnis für Familie Ende November (29.November) der Öffentlichkeit im Rahmen einer Veranstaltung im Kreishaus präsentieren. Alle Beiträge, die sich für die „Wohnmodell“-Sammlung eignen, erhalten eine Auszeichnung in Form einer Plakette.
- Anna Musinszki -

Hintergrund:

Das Projekt „Gutes Wohnen für Familien“ wird von einem Fachbeirat begleitet. Er hat die Bewerbungskriterien festgelegt und wird die Best-Practice-Sammlung zusammenstellen. Dem Fachbeirat gehören Vertreter der Ruhr-Universität Bochum (ZEFIR), der NRW.Bank, des Evangelischen Kirchenkreises Unna, der Kreisverwaltung Unna, der Architektur und der Wohnungswirtschaft an. Gutachterlich begleitet wird das Projekt durch InWIS (Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung an der EBZ Bochum).

Blick in die Presse