Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Angebot kommt an - Pflege- und Wohnberatung zieht Bilanz

Sie ist kostenfrei und neutral, kommt zu den Menschen nach Hause und ist 24 Stunden erreichbar: Die Pflege- und Wohnberatung im Kreis Unna ist eine gefragte Anlaufstelle. Allein im vergangenen Jahr nutzten rund 4.400 Menschen das Angebot.

„Nur mit einer gut aufgestellten Pflege- und Wohnberatung können wir konsequent unseren Leitsatz ,ambulant vor stationär‘ umsetzen“, unterstrich Sozialdezernent Torsten Göpfert bei der Vorstellung des Jahresberichts 2015 der Pflege- und Wohnberatung im Severinshaus in Kamen. „Und die Zahlen belegen, dass wir hier auf einem sehr guten Weg sind.“

Lotsinnen arbeiten unter einem Dach

Damit auch Hilfebedürftige möglichst lange möglichst selbstständig in ihrer vertrauten Umgebung leben können, arbeiten die Lotsinnen in Sachen Pflege, Wohnen und Psychosoziale Begleitung in der Kamener „Schaltzentrale“ Severinshaus zusammen. Seit der Neuorganisation des Angebots sorgen der Kreis Unna sowie der Caritasverband Lünen-Selm-Werne e.V., die Arbeiterwohlfahrt, Unterbezirk Unna, und die Ökumenische Zentrale für Altenhilfe (Schwerte) gemeinsam für das umfassende Beratungs- und Informationsangebot.

Wie gut der Service von den Bürgerinnen und Bürgern im Kreis angenommen wird, dokumentiert der Bericht für das erste komplette Arbeitsjahr nach der Neuorganisation: 5.613 Beratungskontakte sind verzeichnet, davon allein 3.266 Erstkontakte.

Expertinnen haben jede Menge Know-how

Das große „Plus“ der Beratung aus einer Hand unter einem Dach: „In komplexen Situationen können wir mit Expertinnen weiterhelfen, die nicht nur mit Blick auf die Pflegesituation, sondern auch in verschiedenen anderen Bereichen über jede Menge Know-how verfügen.“ Das Team versammelt den Sachverstand von Sozialpädagogen, Sozialarbeitern, Pädagogen, Altenpflegern, Familienpflegern und Krankenschwestern und alle werden natürlich kontinuierlich fortgebildet.

Sehr gut angenommen wurde 2015 übrigens das Angebot der Hausbesuche und regelmäßiger Vor-Ort-Termine in den einzelnen Städten und Gemeinden. „Das Prinzip der kurzen Wege hat sich bewährt“, erklärt Torsten Göpfert.
- Birgit Kalle -

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