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Kreisamtsarzt erklärt - Impfung gegen Zecken gibt es nicht

Gerade vor dem Sommerurlaub fragen viele nach einer Schutzimpfung gegen Zecken. „Eine solche Impfung gibt es nicht, ganz schutzlos sind Menschen aber nicht“, erklärt der Amtsarzt des Kreises, Dr. Bernhard Jungnitz.

Impfen lassen kann man sich gegen die Zeckenhirnhautentzündung, bekannt auch als FrühSommer-MeningoEncephalitis (FSME). Die Krankheit überträgt eine Zeckenart - der sogenannte „Gemeine Holzbock“ - beim Blutsaugen auf den Menschen.

Vom Arzt über Schutzimpfung beraten lassen

Gebiete, in denen das FSME-Virus in Zecken vorkommt, sind in Deutschland vorwiegend die südlichen Bundesländer. Europaweit betroffen sind vor allem Länder mit ausgedehnten Wald- oder Grünflächen wie etwa Österreich, Tschechien oder die baltischen und die skandinavischen Länder. „Wer in diese Gebiete reist, sollte sich wegen einer Schutzimpfung beraten lassen“, rät Dr. Jungnitz.

Abends den Körper absuchen

„Wer sich in der Natur bewegt, sollte sich am Ende des Tages auf eventuell vorhandene Zecken kontrollieren“, rät Dr. Bernhard Jungnitz deshalb. „Wer eine Zecke an seinem Körper entdeckt, sollte sie möglichst bald mit einer Pinzette, einem Zeckenhebegerät oder den Fingern schnell aus der Haut heraus hebeln, um den Übertragungsprozess von Krankheitserregern zu unterbrechen.“
- PK -

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