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Amtsapothekerin Birgit Habbes - Tipps zur Arzneimitteltherapie

Nicht alle Menschen bleiben ein Leben lang gesund. Arzneimittel lindern Beschwerden kranker Menschen und können Leben retten. Damit eine Arzneimitteltherapie so sicher und erfolgreich wie möglich verläuft, hat Birgit Habbes, die Amtsapothekerin des Kreises, einige Tipps.

„Führen Sie eine Liste aller Arzneimittel, die Sie derzeit einnehmen bzw. anwenden“, rät Birgit Habbes. Die Liste sollte aktuell sein und den Arzneimittelnamen sowie die vorgesehene Dosierung beinhalten. „Es ist wichtig für den behandelnden Arzt zu wissen, welche Arzneimittel angewendet werden, um die Symptome richtig einzuordnen und die richtige Therapie vorzuschlagen“, unterstreicht die Amtsapothekerin.

Arzneimittelliste auch in die Apotheke mitnehmen

„Jedes Arzneimittel kann Nebenwirkungen haben. Außerdem können Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln oder bestimmten Lebensmitteln auftreten. Deshalb ist es beim Kauf von rezeptfreien Medikamenten sinnvoll, die Arzneimittelliste auch in die Apotheke mitzuführen und sich beraten zu lassen“, so Birgit Habbes weiter.

Richtige Dosierung wichtig

Arzneimittel können nur dann richtig wirken, wenn sie korrekt eingenommen oder angewendet werden. „Voraussetzung für eine sichere und wirksame Therapie ist es, die Medikamente in der richtigen Dosierung und auch in der richtigen Art einzunehmen. Informationen dazu finden sich in der Packungsbeilage“, erklärt die Amtsapothekerin. Außerdem kann bei einer plötzlichen Erkrankung ein Anpassen oder Unterbrechen der Arzneimitteltherapie erforderlich sein, insbesondere wenn diese es unmöglich macht, ausreichend zu essen und zu trinken. Dies sollte aber unbedingt mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.
- PK -

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