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Serie „Sicher Radfahren“ - Teil 4: Sehen und gesehen werden

Nur wer sich gut sehen lässt, kann von anderen beachtet werden. Und an dieser Stelle leben Radfahrer in jeder Jahreszeit besonders gefährlich. „Deshalb sollten Radfahrer großen Wert aufs Sehen und gesehen werden legen“, empfiehlt Erster Polizeihauptkommissar Thomas Stoltefuß.

Der Chef des Verkehrsdienstes der Kreispolizeibehörde weiß: Viele Unfälle mit Radfahrern passieren an Straßeneinmündungen und Grundstückszufahrten. Wenn ein Radfahrer in der falschen Richtung unterwegs ist, rechnet der Autofahrer nicht unbedingt mit ihm. „Deshalb sollte man auf dem Radweg nie in der falschen Richtung fahren“, warnt Stoltefuß. Und: „Auf Radwegen, die für beide Richtungen freigegeben sind, ist besondere Aufmerksamkeit gefragt.“

Selbstbewusst auftreten

Wer darüber hinaus eindeutig und berechenbar fährt und im Zweifelsfall den Blickkontakt mit anderen Verkehrsteilnehmern sucht, trägt eine Menge zur eigenen Sicherheit bei. „Nach außen selbstbewusst, innerlich defensiv“, gibt Stoltefuß einen weiteren Tipp. „Zeigen Sie sich, in dem Sie beispielsweise an der roten Ampel in das Sichtfeld des Autofahrers vorfahren und sich so in dessen Bewusstsein bringen!“

Toter Winkel

Immer im Hinterkopf haben sollten Radfahrer, dass Autofahrer, besonders aber Lkw-Fahrer durch den toten Winkel im Rückspiegel teilweise eingeschränkte Sicht haben. Erster Polizeihauptkommissar Thomas Stoltefuß: „Im Zweifel sollte man auf die eigene Vorfahrt verzichten, denn wer mit Motor unterwegs ist, ist der Stärkere.“

Beleuchtung muss funktionieren

Eine funktionierende Beleuchtung, idealerweise mit Standlicht, und saubere Reflektoren am Rad sind für eine sichere Fahrt selbstverständlich. Mit heller, reflektierender Kleidung kann jeder für noch mehr Aufmerksamkeit sorgen.
- Birgit Kalle -

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