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Vortrag in Selm - Tod und Bestattung in der Stauferzeit

Die Vortragsreiche über Kaiser Friedrich I. Barbarossa und den Cappenberger Barbarossakopf wird fortgesetzt. Der Rotary Club Selm - Kaiser Barbarossa lädt hierzu in die Stiftskirche in Selm-Cappenberg ein. Landrat Michael Makiolla spricht ein Grußwort.

Privatdozent Dr. Romedio Schmitz-Esser, Direktor des Deutschen Studienzentrums in Venedig, wird in seinem Vortrag die Bedeutung von Tod und Bestattung während der Stauferzeit erörtern.

Schlechtes Omen

1190 ertrank Kaiser Friedrich Barbarossa auf dem Dritten Kreuzzug in einem Fluss in Kleinasien. Den Zeitgenossen galt der Tod durch Ertrinken als schlechtes Omen für den Kreuzzug und das jenseitige Schicksal des Kaisers.

Zudem bedeutete der Tod im feindlichen Umfeld und sommerlicher Hitze ganz pragmatische Schwierigkeiten: Wie konnte man nun den Kaiser ehrenvoll beisetzen? Man entschied sich, seinen Leichnam zu kochen, um zumindest die Knochen transportieren zu können. Der Vortrag beschreibt die Angst vor dem schlechten Tod und die Praxis des Leichenkochens im Kontext ihrer Zeit und Kultur.

Infos und Anmeldung

Der Vortrag findet am Donnerstag, 29. September um 19 Uhr in der Stiftskirche Selm-Cappenberg statt. Anschließend steht der Referent zum persönlichen Gespräch bei Wein und Kanapees vor der Kirche zur Verfügung.

Der Eintritt kostet 10 Euro, Anmeldungen per E-Mail an kaiser.barbarossa@selm.rotary1900.de oder bei Hanneliese Palm unter Fon 01 75 / 44 85 279.
- PK -

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