Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Technisches Hilfswerk lud ein - Vorführungen zeigen THW-Einsatzstärke

Lösungen zu finden in schwierigen, oft lebensbedrohlichen Situationen – das ist auch eine Aufgabe für das Technische Hilfswerk (THW). Wie leistungsstark die Rettungsteams, ihre Gerätschaften und vierbeinigen Helfer sind, zeigte das THW bei einem Workshop auf Haus Opherdicke.

Landrat Michael Makiolla, Hausherr von Haus Opherdicke und im Katastrophenfall oberster Chef der Rettungskräfte, der Polizei und des Krisenstabes, freute sich aus verschiedensten Gründen über die Veranstaltung, die es in dieser Form letztmals vor etwa zehn Jahren gegeben hatte.

Lob vom Landrat für großes technisches Know-how

„Es ist gut zu wissen, wie hervorragend das Technische Hilfswerk ausgerüstet ist und über was für ein großes technisches Know-how die ehrenamtlich tätigen THWler hier in unserer Region verfügen“, sparte Landrat Makiolla nicht mit Anerkennung angesichts der Vorführungen z. B. zum Bergen von Menschen, zur Sicherung von Gebäuden oder zur Energieversorgung.

Im Ernstfall kann die gute Zusammenarbeit der unterschiedlichen Kräfte und Institutionen von entscheidender Bedeutung sein. Deshalb hatte das THW auch die Feuerwehrchefs der Städte und Gemeinden, Verantwortliche der Rettungsdienste, der Kreispolizeibehörde und die beim Kreis für den Bevölkerungsschutz zuständigen Fachleute eingeladen.

Wer sich kennt, arbeitet besser Hand in Hand

Aus gutem Grund, wie Landrat Makiolla unterstrich: „Veranstaltungen wie diese dienen nicht nur der Information über Leistungsstärke und Gerät, sondern auch dem Erfahrungsaustausch und der persönlichen Kontaktpflege zwischen den verschiedenen Hilfsorganisationen.“ Er ermutige deshalb dazu, Treffen wie diese zu wiederholen, denn: „Wer sich kennt, arbeitet besser Hand in Hand.“
- Constanze Rauert -

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