Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Na sowas – PPP (Public Private Partnership)

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Autokennzeichen, Gesundheitsamt und Ausländerbehörde – diesen Dreiklang verbinden viele auf Anhieb mit dem Kreis. In den Kreishäusern und Außenstellen stecken aber noch viel mehr Zahlen, Daten und Fakten. Heute: PPP

PPP: Der Eine oder die Andere hat diese drei Buchstaben vielleicht schon in der Presse-Welt wahrgenommen. Im Kreis haben diese Buchstaben mit der Kreishaussanierung zu tun, die sich gerade zum zehnten Mal jährt. Hinter der kryptischen Abkürzung, in Langfassung Public Private Partnership, verbirgt sich die Zusammenarbeit der öffentlichen Hand mit privaten Unternehmen.

24 Millionen - trotzdem gespart

Ziel der Zusammenarbeit aus Kreissicht: Geld sparen. Heute ist klar: Es hat geklappt. Die „Kreishaus-Sanierung“ kostete im PPP-Modell Wege sechs Prozent weniger, als wenn die in Bauangelegenheiten durchaus versierte Verwaltung selbst quasi „Hand angelegt“ hätte. Otto Normalverbraucher macht bei der gigantischen Summe, die für die 18-monatige Sanierung und das in der Zeit notwendige „Ausweichquartier“ gezahlt wurde, trotzdem große Augen. Satte 24 Millionen Euro.

Dazu kommt ein monatliches Entgelt von derzeit über alles rund 330.000 Euro. Allerdings gibt es dafür bei der Rückübertragung des Hauses auf den Kreis im Jahr 2031 ein immer noch im Top-Zustand befindliches Gebäude.
- Lena Witteler -

                

Blick in die Presse