Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Keine Chance für die Grippe - Amtsarzt rät zur Schutzimpfung

Nach den langjährigen Erhebungen des Robert Koch-Instituts sterben in jeder Grippesaison zwischen 7.000 und 8.000 Menschen allein in Deutschland an den Folgen der Influenza (Grippe). Viel zu viele, wie der Amtsarzt des Kreises, Dr. Bernhard Jungnitz, betont.

„Die regelmäßige jährliche Impfung ist der beste Schutz. Sie wird in aller Regel gut vertragen und rettet im Zweifelsfall das Leben“, erklärt der Gesundheits-Experte beim Kreis. Wer sich jetzt mit medizinischer Hilfe um die Vorsorge – gute Zeit für eine Schutzimpfung sind vor allem die Monate Oktober und November – kümmert, hat in der Grippezeit zwischen Dezember bis April „gute Karten“.

Besonders wichtig für Risikopatienten

Gerade für Ältere und chronisch Kranke, deren Immunsystem aufgrund des Alters oder einer chronischen Erkrankung geschwächt ist, empfiehlt sich, so Dr. Jungnitz, der kleine „Pieks“ - und der sollte jedes Jahr wiederholt werden. „Die Viren verändern sich ständig. Der Impfstoff wird deshalb immer wieder angepasst, um gegen aktuell zirkulierende Erreger auch wirklich Wirkung zu zeigen.“

Infos beim Hausarzt

Der Amtsarzt empfiehlt allen, die noch nicht die saisonale Grippeschutzimpfung in Anspruch genommen haben, sich diese jetzt verabreichen zu lassen. Wichtig ist zu wissen, dass die Grippeschutzimpfung nicht vor „gewöhnlichen“ Erkältungskrankheiten schützt, sondern „nur“ gegen die echte Grippe - nicht nur im Alter, sondern auch schon in jüngeren Jahren eine durchaus lebensbedrohliche Erkrankung. Erster Ansprechpartner für Fragen zur Impfung ist der jeweilige Hausarzt.
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