Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Zusammenarbeit geht weiter - Kreis erledigt Flächenmanagement auch für Selm

Der Kreis erledigt seit Jahren für mehrere Kommunen das Ausgleichsflächenmanagement bei Bauvorhaben. Und weil die mit der geleisteten Arbeit sehr zufrieden sind, möchte auch Selm ins Boot einsteigen.

Der dazu erarbeitete Vertrag wurde vom Ausschuss für Natur und Umwelt am 21. November mit Empfehlungsbeschluss an den Kreistag weitergeleitet. Er hat am 13. Dezember das letzte Wort.

Der Kreis erledigt das Ausgleichsflächenmanagement bereits für Unna (seit 2003), Bönen (2004), Fröndenberg/Ruhr (2005), Kamen und Holzwickede (jeweils 2016).

Vereinfachung von Planungsprozessen

Das Ziel ist jeweils ähnlich. Es geht um eine bessere Umsetzung und Pflege naturschutzrechtlicher Ausgleichsmaßnahmen im Zusammenhang mit Bauvorhaben sowie um die Vereinfachung und Beschleunigung von Planungsprozessen.

Mit dem Vertrag kauft die Stadt Selm das bei der Kreisverwaltung vorhandene Know-how für mindestens zehn Jahre ein. Dafür bekommt der Kreis einen Obolus, der sich am Umfang der durchzuführenden Ausgleichsmaßnahmen orientiert – es rechnet sich also für beide Partner.
- Constanze Rauert -

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