Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Kein Kind zurücklassen - Delegation aus Österreich zu Gast

Das Motto im Kreis Unna lautet „Vom Kind her denken“: Seit 2012 beteiligt sich der Kreis Unna an dem Modellvorhaben „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“ (KeKiz) der Landesregierung und der Bertelsmann Stiftung. Die erfolgreiche Arbeit stößt inzwischen auf internationales Interesse.

Eine Delegation aus Österreich machte sich am Dienstag (22. November) ein Bild von KeKiz, bei dem im Kreis Unna viele „Brücken für Familien“ gebaut werden. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche bei Bedarf in allen Lebensphasen frühzeitig zu unterstützen. Beteiligt sind zahlreiche Akteure: Neben dem Kreis als Jugendhilfeträger für Bönen, Fröndenberg/Ruhr und Holzwickede machen die Städte Bergkamen, Kamen, Lünen, Selm, Unna und Werne mit.

Engmaschige Präventionsketten schmieden

Um möglichst engmaschige Präventionsketten zu schmieden, sind unter anderem auch Fachleute aus Gesundheitshilfe, dem Regionalen Bildungsbüro, Jobcenter Kreis Unna und dem Kommunalen Integrationszentrum Kreis Unna (KI) mit von der Partie.

Eltern aktiv einbeziehen und Bildungschancen verbessern

Familien stark machen, Eltern aktiv einbeziehen und die Bildungschancen für Kinder und Jugendliche verbessern: Dass die Idee der frühen Hilfen in vielfacher Hinsicht aufgeht, lässt sich inzwischen an Zahlen aus dem ersten Projektzeitraum 2012 – 2015 belegen.

Nach einer Begrüßung durch Kreisdirektor Dr. Thomas Wilk im Kreishaus in Unna gab es für die rund 30-köpfige Gruppe aus der Steiermark Einblicke in die Praxis: Besuche in der Elternschule des Katharinen-Hospitals Unna und die AWO Kita / Familienzentrum Rasselbande in Unna-Königsborn machten die konkrete Arbeit vor Ort deutlich.
- Birgit Kalle -

                

Blick in die Presse