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Gedenktage - Alt, älter, „O du fröhliche“

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Jeder kennt sie – Feiertage wie Ostern oder Weihnachten. Doch wer weiß schon, was es übers Jahr gesehen alles noch an wichtigen oder witzigen Gedenktagen so gibt. In diesem Jahr zum Beispiel die Dichtung von „O du fröhliche“.

Die erste Kerze leuchtet, die Adventszeit hat begonnen. Überall duftet es wieder nach Plätzchen und gebrannten Mandeln – seit Wochen proben Kinder landauf, landab Weihnachtslieder. Auch „O du fröhliche“ erfreut sich dabei großer Beliebtheit.

Schon 200 Jahre alt

Wer hätte gedacht, dass dieses schöne Stück im Jahr 2016 seinen 200. Geburtstag feiert? Bereits im Jahr 1816 dichtete Johannes Daniel Falk in Weimar die ersten drei Strophen des Liedes. Als Grundlage nutzte er die Melodie eines Marienliedes, das in Italien gesungen wurde. Das Lied widmete er vermutlich den Kindern, die er in seinem „Rettungshaus für verwahrloste Kinder“ aufgenommen hatte.
- Lena Witteler -

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