Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Gartenausstellung kommt - Ruhrgebiet zeigt seine grüne Seite

Der Verwaltungsrat der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) hat entschieden: Die Internationale Gartenausstellung soll 2027 im Revier stattfinden. Damit bekommt das Ruhrgebiet einmal mehr die Chance, sich von einer vielen immer noch eher unbekannten Seite zu zeigen.

Für RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel ist die erfolgreiche Bewerbung nur logisch. „Die Landschaftsparks, Halden und Gärten im Ruhgebiet sind innovative Beispiele für regionale Stadt- und Freiraumplanung. Mit der Grünen Hauptstadt Europas Essen 2017, mit InnovationCity Ruhr und der klimametropole RUHR.2022 macht sich das Ruhrgebiet gemeinsam auf den Weg, Modellregion für Grüne Infrastruktur zu werden. Die IGA 2027 wird dabei den krönenden Abschluss bilden.“

Gartenausstellung ruht auf vielen Schultern

Vorbereitet wurde die Bewerbung vom Regionalverband Ruhr (RVR) und der Emschergenossenschaft. Getragen werden soll die Internationale Gartenausstellung (IGA) von den 53 Kommunen und vier Kreisen im Ruhrgebiet, von Verbänden wie Emschergenossenschaft und Lippeverband, der regionalen Wirtschaft, dem Land und natürlich den in der Region lebenden Menschen.

Projekt- und Finanzplanung als nächster Schritt

Im nächsten Schritt muss das in der Machbarkeitsstudie zur IGA 2027 vorgeschlagene Konzept gemeinsam mit den Städten und Kreisen des RVR und weiteren Partnern konkretisiert werden. Hierzu wird ein Projekt- und Finanzplan erarbeitet. Bis Ende 2017 soll der Prozess abgeschlossen sein.

Auf dieser Grundlage entscheiden die politischen Gremien in den Städten und im RVR abschließend, ob das Ruhrgebiet die IGA 2027 durchführen kann.
- Barbara Klask -

              

 

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