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Kreis fördert weiter - Acht Streuobstwiesen werden verjüngt

Foto: Hartmut A. Kemper - Kreis Unna

Obstbäume prägen die Landschaft und sind gut für den Naturhaushalt. Deshalb fördert der Kreis auch in diesem Jahr das Anlegen von Streuobstwiesen im Kreisgebiet. Konkret werden 20 hochstämmige Obstbäume auf acht kreiseigenen Obstwiesen oder in Obstbaumreihen nachgepflanzt.

Die Flächen befinden sich von Schwerte-Bürenbruch im Süden bis Werne-Holthausen im Norden.
Es werden eher seltene Sorten wie Strauwalds Neue Goldparmäne oder Westfälische Tiefblüte, aber auch bekanntere Sorten wie Holsteiner Cox, Alkmene und Weißer Winterglockenapfel gesetzt.

Die Baumpflanzungen dienen zum einen dem Sortenerhalt, aber sie helfen auch das Landschaftsbild anzureichern, hinzu kommen wichtige ökologische Funktionen, die die Obstgehölze haben.

Privatleute können Förderung beantragen

Es wird aber nicht nur auf kreiseigenen Flächen gefördert und gepflanzt, sondern auch private Flächen können ökologisch angereichert und aufgewertet werden. Hierzu werden hochstämmige Obstbäume zur Verfügung gestellt. Dazu kommen Baumpfähle sowie u.a. Draht und Dachlatten, um die jungen Bäume vor Nagern, Schafen oder Rindern zu schützen. Die Bäume und Materialen sind kostenfrei.

Fläche sollte mindestens 2.500 Quadratmeter groß sein

Anträge auf Förderung von Streuobstwiesen für Herbst/Winter 2017 können ab jetzt bis zum Ende des Sommers 2017 von Privatleuten, Naturschutzverbänden, aber auch anderen Vereinen und Gruppen gestellt werden. Gefördert werden freiwillige Pflanzmaßnahmen in der freien Landschaft, am Ortsrand oder auf größeren zusammenhängenden Flächen innerhalb einer Ortschaft, die langfristig nicht anderweitig genutzt werden sollen. Dabei sollte die für die Obstbäume zur Verfügung stehende Fläche mindestens 2.500 Quadratmeter betragen.
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