Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Kreis Unna inklusiv - Viel auf den Weg gebracht

Es ist 228 Seiten stark und die konsequente Fortschreibung der im Jahr 2010 begonnenen Arbeit: Das Handlungsprogramm „Kreis Unna inklusiv“ für die Jahre 2016 bis 2020 wurde jetzt vom Kreistag beschlossen.

„Es gibt kaum eine andere Kreis- oder Stadtverwaltung in Nordrhein-Westfalen, die sich mit dem Thema Inklusion ähnlich intensiv befasst wie wir“, unterstrich Landrat Michael Makiolla bereits am Montag, 12. Dezember in der Sitzung des Kreisausschusses, in der das neue Handlungsprogramm vorgestellt wurde.

Inklusion wird auf allen Ebenen mitgedacht

Die verschiedenen, bereits ergriffenen Maßnahmen zeigen, dass schon viel getan wurde, die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention aber ein steter Prozess ist, der innerhalb der Kreisverwaltung auf allen Ebenen mitgedacht wird. So sei es längst nicht damit getan, Gebäude barrierefrei zu machen und Formulare in verständlicher Sprache herauszugeben, betonte Sabine Leiße, Stabsstellen-Leiterin Planung und Mobilität des Kreises: „Wir wissen, dass Inklusion nur gelingen kann, wenn die Mitarbeiter fortgebildet werden.“ Durch zahlreiche Schulungen sei das Bewusstsein inzwischen enorm geschärft worden.

„Bis wir ganz inklusiv sind“, erklärte Sabine Leiße, „wird es aber noch etwas dauern.“ Wer detailliert wissen möchte, was bislang in der Kreisverwaltung in Sachen Inklusion erreicht wurde und wie der Fahrplan bis 2020 aussieht. Weitere Informationen finden sich hier: Inklusion.
- Birgit Kalle -

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