Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Soziale Wohnraumförderung - Kreis bewilligte rund 21,5 Millionen Euro

Bezahlbare Wohnungen für Menschen mit vergleichsweise kleinem Geldbeutel: Das ist das Ziel der sozialen Wohnraumförderung. Die Mittel stellt das Land bereit, die Bewilligung erledigt der Kreis. Und der gab 2016 rund 21,5 Millionen Euro frei – und damit deutlich mehr als in den Vorjahren.

Mit Mitteln in Höhe von fast 15 Millionen Euro ragt ein Bauvorhaben besonders heraus: Das Projekt „Potsdamer Straße“ in Unna-Königsborn ist aus einem Sonderkontingent gefördert worden. Nach Abriss der Altbauten sollen dort 132 moderne Wohneinheiten und 24 Pflegewohnplätze entstehen. Wegen der großen Bedeutung für die Quartiersentwicklung ist das Vorhaben auch ein „Leuchtturmprojekt“ des Landesbauministeriums NRW.

Immer seltener nehmen die klassischen Häuslebauer Fördermittel in Anspruch. Das liegt an einem grundlegend geänderten Förderkonzept und an den derzeit günstigen Konditionen am Kapitalmarkt. 2016 wurden nur drei Familienheime oder Eigentumswohnungen mit einem Gesamtvolumen von rund 195.000 Euro gefördert.

Barrierefreies Bauen

Die Bewilligung der zinsgünstigen Darlehen erfolgt durch den Kreis Unna, kreditverwaltende Stelle ist dann die NRW Bank. Über diese Wohnraumförderung hinaus gibt es auch im laufenden Jahr eine Vielzahl weiterer Fördermöglichkeiten mit günstigen Darlehenskonditionen und attraktiven Tilgungsnachlässen z. B. für Bestandsinvestitionen, für barrierefreies Bauen, Quartiersentwicklung oder Standortaufbereitung. Investitionen zur Verbesserung der Energieeffizienz oder in den Denkmalschutz.

Darüber hinaus gibt es weiterhin ein Sonderprogramm für die Schaffung von Wohnraum für Flüchtlinge und Asylbewerber.
- Birgit Kalle -

            

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