Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Start für „Bildung integriert“ - Mehr Chancen quer durch alle Schichten

Landrat Michael Makiolla macht weiter ernst mit der zwischen ihm und den Bürgermeistern der Städte und Gemeinden verabredeten Bildungsoffensive. Nach Initiativen wie z. B. „Kein Abschluss ohne Anschluss“ ist der Kreis deshalb beim Bundesprogramm „Bildung integriert“ mit dabei.

Umgesetzt wird das bis Ende 2019 laufende Projekt für mehr Bildungschancen quer durch alle Schichten und Altersklassen von einem vierköpfigen, im Fachbereich Schulen und Bildung angedockten Team. Mit der früheren Schulamtsdirektorin Margot Berten und dem erfahrenen Verwaltungsmann Dirk Mahltig stehen zwei gestandene Fachleute als Koordinatoren zur Verfügung.

Wissenschaftliche Neuzugänge als Fachleute dabei

Sarah Schroeder und Jan Schröder - beide wissenschaftliche Neuzugänge in der Kreisverwaltung - sind für die Partner vor Ort - und hier ist keineswegs nur an andere Verwaltungen gedacht - Ansprechpartner in Sachen Bildungsmonitoring und Bildungsmanagement.

„Bildung integriert Kreis Unna“ setzt auf einem ganzheitlichen Bildungskonzept auf und steht für mehr Chancengerechtigkeit und erfolgreiche Bildungsübergänge. „Am Ende soll es eine regional vernetzte Bildungslandschaft geben, die „Bildungshungrige“ mit ihren persönlichen Möglichkeiten und Fähigkeiten fördert und unterstützt“, bringt Landrat Michael Makiolla den Plan auf den Punkt.

Regionales Bildungsmonitoring geplant

„Erreichen wollen wir das über ein regionales Bildungsmonitoring mitsamt kommunalem Bildungsmanagement und Bildungsberichterstattung“, ergänzt Jan Schröder und weiß: „Das klingt kompliziert.“ Dabei ist die Idee einfach: „Bildungschancen werden nicht einfach so verbessert. Dafür braucht es Know-how, ein gutes Management und klare Messgrößen und all dies wollen wir bei „Bildung integriert“ zusammenbinden“, so Sarah Schroeder.

Auch wenn am Anfang die Theorie steht; die ersten Ziele sind ganz konkret. „Wir wollen mithelfen, die Jugendarbeitslosigkeit zu verringern“, erklärt Projektleiter Dirk Mahltig. Mehr noch: „Jugendliche oder junge Erwachsene ohne Schulabschluss sollen zur absoluten Ausnahme werden“, skizziert Mahltig ein weiteres Ziel im Zusammenhang mit dem Übergang Schule - Beruf.
- Constanze Rauert -

 

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