Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Gemeinsamer Verwaltungsvorstand - Enger vernetzt mit Kreis Recklinghausen

Die Idee von einem sozialen Arbeitsmarkt, die Pflege von Kreisstraßen oder Themen der Regionalplanung – die Liste der gemeinsamen Fragestellungen war lang und anspruchsvoll, die die Verwaltungsspitzen der Kreise Recklinghausen und Unna im Rahmen einer Sitzung erörterten.

„Die Kreise Recklinghausen und Unna sind strukturell durchaus vergleichbar. Entsprechend sind die Aufgaben und Herausforderungen, mit denen sich unsere Verwaltungen konfrontiert sehen, ähnlich“, sagte der Landrat des Kreises Recklinghausen, Cay Süberkrüb, und begrüßte Landrat Michael Makiolla im dortigen Kreishaus.

Gemeinsamkeiten herausgearbeitet

Über zwei Stunden dauerte die gemeinsame Sitzung der Verwaltungsspitzen. Dabei wurden unterschiedliche Standpunkte deutlich, Gemeinsamkeiten herausgearbeitet und identische Ziele entwickelt.

„Eine engere Vernetzung wird den Bürgerinnen und Bürgern beider Kreise zugute kommen“, zog Michael Makiolla eine positive Bilanz der intensiven Gespräche. Auch wenn eine Grenze beide Kreisgebiete trennen mag, die verwaltungstechnischen Fragestellungen sind vergleichbar.

An einem Strang ziehen

Projekte wie die anstehende Umgestaltung der Lippe zeigen, dass beide Kreisverwaltungen an vielen Stellen für die Menschen im Ruhrgebiet an einem Strang ziehen. Aus diesem Grund vereinbarten beide Landräte, den Dialog der Verwaltungsspitzen in Zukunft auszubauen.
- Florian Adamek -



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