Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Radeln nach Zahlen - RVR-Knotenpunktsystem erleichtert Orientierung

Foto: Stefan Milk - Kreis Unna

Mit dem Rad quer durchs Ruhrgebiet - ein gut ausgebautes Radwegenetz macht’s möglich. Der Regionalverband Ruhr (RVR) bietet nun zur Orientierung und Routenplanung ein Knotenpunktsystem nach niederländischem Vorbild an. Der erste Wegweiser steht am Dortmunder U, fortgesetzt wird die Ausschilderung im Kreis Unna und dem restlichen östlichen Ruhrgebiet.

 

Das neue System ist eine Erweiterung der bestehenden rot-weißen Radwegeweisung. Mehr als 250 Knotenpunkte sollen künftig an Kreuzungen des Radwegenetzes im gesamten Ruhrgebiet stehen und zeigen, wo es lang geht.

Wegweiser sind durchnummeriert

Das Besondere: Die Wegweiser sind durchnummeriert. Dadurch müssen sich Radler nicht mehr nur mit Kartenmaterial und an Ortsbezeichnungen orientieren. Es reicht, sich die Nummerierungen der Knotenpunkte zu merken, die außerdem mit einem Notrufsystem und mit touristischen Informationen ausgestattet werden.
- RVR -

Zum Hintergrund

Realisiert wird das Knotenpunktsystem im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogrammes des Landes NRW (RWP) zur Verbesserung der touristischen Infrastruktur. Die Mittel kommen von Bund, Land und RVR. Insgesamt werden in die erste Ausbaustufe 180.000 Euro investiert Das wegweisende System ist eine wichtige Säule des neuen radrevier.ruhr, das der RVR zusammen mit der Ruhr Tourismus GmbH (RTG) entwickelt.

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