Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

SYNDIKAT würdigt Mord am Hellweg - Ehrung für die beiden Festivalmacher

Sie hoben 2002 „Mord am Hellweg“ aus der Taufe und machten daraus Europas größtes internationales Krimifestival. Dafür erhielten Sigrun Krauß und Herbert Knorr am Wochenende den „Ehrenglauser 2017“.

Die beiden sind Macher und Motoren des mörderischen Literaturspaßes und wurden für ihre Verdienste um die Kriminalliteratur vom SYNDIKAT, der Autorenvereinigung der deutschsprachigen Kriminalliteratur, in Graz beim größten Krimibranchen-Treff Europas mit dem „Ehrenglauser 2017“ geehrt.

Ohne Festivals bleibt Krimiliteratur unentdeckt

Die Laudatio auf Sigrun Krauß (Kreisstadt Unna, Kultur) und Herbert Knorr (Westfälisches Literaturbüro e.V., Unna) hielt der österreichische Bestsellerautor Thomas Raab (Metzger-Krimis). Er unterstrich, dass Autoren noch so viel schreiben und veröffentlichen könnten - ohne engagierte Veranstalter und Festivals wie etwa „Mord am Hellweg“ würde ihr Geschriebenes wohl unbemerkt bleiben.

Die beiden Preisträger bedankten sich nicht nur beim SYNDIKAT und der Ehrenglauser-Jury für die Ehrung. Ihr Dank galt auch den Förderern des Festivals - allen voran dem Land NRW als Dauerförderer und der Sparkasse UnnaKamen.

Nicht nur eine persönliche Auszeichnung

Dass das Festival ein wichtiges Aushängeschild für die Region ist, unterstrich auch Landrat Michael Makiolla mit seiner Anwesenheit bei der Preisverleihung: „Der Ehrenglauser ist eine persönliche Auszeichnung und auch eine des Festivals „Mord am Hellweg“, damit also auch eine für die Kreisstadt Unna und den Kreis Unna.“

Der Ehrenglauser ist nach dem LiteraturTaler, den Herbert Knorr und Sigrun Krauß 2015 vom Literaturrat NRW erhielten, die zweite Auszeichnung für ihr Engagement in der nordrhein-westfälischen Literaturlandschaft.
- PK -

Weitere Informationen zum Festival „Mord am Hellweg“ gibt es unter

 

Blick in die Presse