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Ruhrgebiet als Welterbe - Land legt Entwurf vor

Foto: Hans Blossey - Kreis Unna

Wir im Revier auf Augenhöhe mit der Felsenstadt Petra in Jordanien, den Pyramiden von Gizeh in Ägypten oder dem US-amerikanischen Yellowstone-Park? Auf jeden Fall - wenn es nach der Landesregierung geht.

Das Land Nordrhein-Westfalen macht sich weiterhin dafür stark, dass die „Industrielle Kulturlandschaft Ruhrgebiet“ zum UNESCO-Welterbe wird. Es hat der Kultusministerkonferenz deshalb einen überarbeiteten Entwurf für die Aufnahme in die deutsche Vorschlagsliste für zukünftige Nominierungen vorgelegt.

Expertenteam forschte drei Jahre lang

Drei Jahre lang hatte ein Experten-Team die Region auf Empfehlung der Kultusministerkonferenz im Hinblick darauf erforscht und begutachtet. Die Ergebnisse wurden jetzt in Form von Gutachten und Dokumentationen zusammengefasst. Einen Überblick über die bisherigen Schritte und Pläne gibt die gerade erschienene Broschüre „Industrielle Kulturlandschaft Ruhrgebiet - Entwurf einer Darstellung des außergewöhnlichen universellen Wertes“.

Dokumentation und Handlungsfaden zugleich

Sie wird von der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur in Zusammenarbeit mit dem Bauministerium, dem Regionalverband Ruhr (RVR), dem Landschaftsverband Rheinland, dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe und der Emschergenossenschaft herausgegeben. Die Dokumentation ist nicht nur interessanter Lesestoff, sie bildet auch die Grundlage für alle weiteren Arbeiten am Projekt.
- RVR -

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