Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Strom vom eigenen Dach - UKBS und Stadtwerke Unna planen die Energiewende

Neuen energetischen Herausforderungen hat sich die Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) seit je her gestellt. Jetzt bezieht das Wohnungsunternehmen des Kreises Unna sogar den Ökostrom vom eigenen Dach.

Dort oben haben die Stadtwerke Unna auf der Firmenzentrale in Unna ein Photovoltaikanlage platziert und damit die Voraussetzungen geschaffen, dass der UKBS-Sitz ab sofort umweltschonend mit Solarenergie versorgt wird.

Intensive Zusammenarbeit mit den Stadtwerken
„Dies ist der Beginn einer intensiven Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Unna“, so skizziert UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer diese Innovation, die auch für andere Bauvorhaben ins Auge gefasst wird. Das Konzept der Stadtwerke beruhe auf Erfahrung und habe überzeugt, sowohl ökonomisch als auch ökologisch, unterstrich Fischer.

Die jetzt in Betrieb genommene Anlage hat eine Leistung von 24,2 Kilowatt peak (KWp). Sie soll mindestens bis zu 37 Prozent des UKBS-Stromverbrauchs am Firmensitz liefern. Der Clou: Die Stadtwerke haben die Solaranlage geplant, gebaut und finanziert. Sie betreiben und warten auch das Energiedach, die UKBS zahlt lediglich eine monatliche Pacht und nutzt den Ökostrom.

Beitrag zur Gestaltung der Energiewende
Aus Sicht von Jürgen Schäpermeier, Geschäftsführer der Stadtwerke Unna, leiste die UKBS mit diesem innovativen Produkt einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung der Energiewende. Um diesen Weg konsequent fortzuführen, zieht das kommunale Wohnungsunternehmen sogar in Erwägung, künftig an den Mehrfamilienhäusern des Unternehmens auch „Zapfsäulen“ für E-Autos anzulegen.
- Egbert Teimann -

Blick in die Presse