Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Schüler im Kreis - Knapp ein Drittel hat Migrationshintergrund

Gut 37 Prozent der rund 685.700 Schüler im Ruhrgebiet, die 2016/17 eine allgemeinbildende oder berufliche Schule besuchten, haben eine Migrationsgeschichte. Das geht aus einer aktuellen Erhebung des Statistischen Landesamtes IT.NRW hervor.

Damit liegt der Anteil der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in der Metropole Ruhr etwas höher als in ganz Nordrhein Westfalen (33,6 Prozent).

Bei den gängigen allgemeinbildenden Schulen war der Anteil von Schülern mit Zuwanderungsgeschichte in Hauptschulen am größten; er betrug dort 52,2 Prozent. Am niedrigsten war er mit 30,2 Prozent an den Gymnasien. An beruflichen Schulen im Ruhrgebiet lag der Anteil bei 27,8 Prozent.

Kreis Unna unter dem Landesdurchschnitt

Im Kreisgebiet Unna lag der Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund in allgemeinbildenden oder beruflichen Schulen bei 31 Prozent und damit unter dem Landesschnitt.

Bei den allgemeinbildenden Schulen betrug der Anteil 31,7 Prozent. Dabei war der Anteil in Hauptschulen am höchsten (46,2 Prozent) und in Gymnasien am niedrigsten (22,3 Prozent). An den Berufskollegs im Kreis ermittelten die Statistiker des Landes einen Anteil von 28,1 Prozent.

Für die Schulstatistik haben Schüler dann eine Zuwanderungsgeschichte, wenn sie oder mindestens ein Elternteil im Ausland geboren und nach Deutschland zugewandert ist und/oder innerhalb der Familie nicht deutsch gesprochen wird.
- IT.NRW -

 


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