Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Dialog mit Politik und Verwaltung - AG Wohlfahrt setzt auf Austausch

Die Wohlfahrtsverbände im Kreis Unna machen sich für eine noch engere Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung stark, denn: „Wenn Kommunen sozialpolitische Entscheidungen treffen, ist es wichtig, unsere Experten früh einzubeziehen“, betont Christian Korte.

Korte ist Vorstand der Diakonie Ruhr-Hellweg sowie Sprecher der Arbeitsgemeinschaft (AG) Wohlfahrt und bezieht sich auf das letzte turnusmäßige Treffen der AG Wohlfahrt. Im Mittelpunkt der Diskussion: die Beteiligungskultur im Gemeinweisen. Fazit der durch Vertreter aus Politik und Verwaltung komplettierten Runde: Die Gestaltung des gesellschaftlichen Miteinanders braucht den kontinuierlichen Dialog.

Die Wohlfahrtsverbände mit ihren zahlreichen Ehrenamtlichen stehen dabei für einen wichtigen gesellschaftlichen Bereich. „Wir sehen in der täglichen Arbeit, wie sich politische Entscheidungen auf das Leben der Menschen auswirken und geben entsprechende Rückmeldungen an die Verantwortlichen“, fasst Korte und unterstreicht: „Die Wohlfahrtspflege beleuchtet ein Thema aus einer anderen Perspektive als Politik und Verwaltung. Das kann wertvoll für die politische Willensbildung sein.“
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Die Arbeitsgemeinschaft Wohlfahrt

Der Arbeitsgemeinschaft (AG) Wohlfahrt gehören die Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Diakonie, das Deutsche Rote Kreuz und der Paritätische Wohlfahrtsverband aus dem Kreis Unna an. Auch die politischen Parteien und die Kreisverwaltung sind in dem Gremium vertreten.

Die AG Wohlfahrt tagt regelmäßig etwa vier- bis fünfmal im Jahr. Während dieser Konferenzen sprechen die Mitglieder zum Beispiel über Themen wie Inklusion, bezahlbaren Wohnraum, die Situation der Flüchtlinge oder Fördermittel. Aktueller Sprecher der AG Wohlfahrt ist Christian Korte, Vorstand der Diakonie Ruhr-Hellweg.

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