Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Winterdienst - Für Eis und Schnee gewappnet

Für Minusgrade, Eis und Schnee sind die Mitarbeiter des Kreis-Bauhofs gewappnet: Die beiden Silos sind mit insgesamt rund 500 Tonnen Salz gut gefüllt. Auf 220 Kilometer Kreisstraßen sind dann, wenn die Wetterlage extrem ist, ein gutes Dutzend Mitarbeiter auf fünf Fahrzeugen im Einsatz.

Gestreut wird beim Kreis nach dem Prinzip „so wenig wie möglich, so viel wie nötig“. Dabei kommt Feuchtsalz zum Einsatz, das am Fahrzeug angemischt wird. Der Vorteil ist, dass es auf der Straße nicht wegweht. Damit muss auch weniger Salz verwendet werden. Das schont die Umwelt und die Finanzen.

„Wir sind im Regelfall zwischen vier und 20 Uhr unterwegs, wenn es drauf ankommt.“ – Jürgen Busch, Sachgebietsleiter Unterhaltung von Verkehrsflächen.

Natürlich können die Kreis-Mitarbeiter nicht an allen Stellen gleichzeitig sein. Deshalb gibt es eine Prioritätenliste. Steigungen beispielsweise werden vorrangig bearbeitet. Es gibt übrigens keine gesetzliche Streu- und Räumpflicht für Kreisstraßen – die Mitarbeiter sind aber dennoch im Einsatz, wenn die Straßen glatt werden.

Vorsichtig fahren

Grundsätzlich sollten Autofahrer bei winterlichen Straßenverhältnissen langsam und besonders vorausschauend fahren. Denn nur, wer mit angepasster Geschwindigkeit unterwegs ist, kann noch rechtzeitig reagieren.
- PK -

 

 

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