Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Jobcenter digitalisiert Unterlagen

Papierakten im digitalen Zeitalter? Das muss nicht mehr sein – meint das Jobcenter Kreis Unna und stellt auf die elektronische Akte (eAkte) um. Da der Wechsel mehr als nur ein paar Handgriffe und Klicks erfordert, bleiben die Jobcenter-Geschäftsstellen kreisweit bis Ende März mittwochs immer geschlossen.

Ausnahmen werden allerdings für Notfälle gemacht, also wenn z.B. der Strom abgestellt wurde oder jemand absolut mittellos dasteht.

Die Einführung der elektronischen Akte stellt für das Jobcenter Kreis Unna eine große Herausforderung dar. Es gibt Testläufe, Mitarbeiterschulungen und auch technisch ist einiges umzurüsten. Für Jobcenter-Kunden ändert sich dagegen wenig. Ihre Post wird künftig lediglich an zentraler Stelle gescannt, digital gespeichert und einige Wochen später vernichtet.

Wer Original-Unterlagen einreicht und diese zurückhaben möchte, muss übrigens ausdrücklich darauf hinweisen. Nötig sind Originale eigentlich nicht. In den meisten Fällen reichen Kopien aus – und die können vor Ort in den Jobcenter Geschäftszeiten gemacht werden.
- Constanze Rauert -

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