Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Verkehrsunfallstatistik 2017 vorgestellt - Leichter Anstieg der Unfallzahlen

Der Kreis Unna zählt im landesweiten Vergleich zu den verkehrssichersten Regionen in NRW. Dennoch hatte die Kreispolizeibehörde Unna bei der Vorstellung der Verkehrsunfallstatistik am Freitag, 23. Februar eine weniger erfreuliche Entwicklung zu verkünden: die Unfallzahlen steigen.

Landrat Michael Makiolla möchte als Chef der Kreispolizeibehörde (KPB) diesem Trend entgegenwirken: „Das ist keine erfreuliche Entwicklung, die zufrieden stimmen kann. Deswegen wird die Kreispolizeibehörde Unna ihre Bemühungen sowohl bei der Präventionsarbeit als auch bei der Verkehrsüberwachung verstärken, um die Sicherheit der Menschen im Straßenverkehr zu gewährleisten.“

Alle 60 Minuten ein Verkehrsunfall

Die Unfalluhr der KPB zeigt an, dass die Polizei im Jahr 2017 alle 60 Minuten einen Verkehrsunfall aufgenommen hat. 2017 stieg die Gesamtunfallzahl im Vergleich zum Vorjahr um 95 auf 8.736 an. 2016 gab es insgesamt 8.641 Unfälle im Kreis Unna.

Auch die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden und die Anzahl der Verunglückten stiegen gegenüber dem Vorjahr an: Die KPB registrierte 2017 insgesamt 913 Unfälle mit Personenschaden (2016: 892). Die Anzahl der Verunglückten ist von 1.099 (2016) auf 1.127 (2017) gestiegen. 171 Menschen wurden dabei schwer verletzt (2016: 149). Sechs Menschen starben bei Verkehrsunfällen (2016: sieben).

Kreispolizei appelliert

Die Kreispolizei will bei den Menschen Verhaltensänderungen bewirken, denn durch umsichtiges und vorausschauendes Fahrverhalten, vor allem durch das Beachten der Verkehrsregeln, könnten viele dieser Unfälle mit Toten und Schwerverletzten vermieden werden: „Nur wenige machen sich darüber
Gedanken, dass Leben und Tod hier einen geringeren Abstand als eine Sekunde haben können.“

Mehr dazu gibt es bei der Kreispolizeibehörde Unna: Verkehrsunfallstatistik 2017
- Max Rolke -
 

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