Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Arbeitsmarktbericht – Arbeitslosenquote weiter rückgängig

Im Kreis Unna sank der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat auf 13.698. Im Vergleich zu November 2018 ging die Arbeitslosigkeit um -3,2 Prozent zurück. Die Arbeitslosenquote reduzierte sich weiter um 0,1 Punkte auf 6,4 Prozent.

 

„Wie es aussieht, werden wir dieses Jahr mit sehr guten Arbeitslosenzahlen beenden, denn auch im November gab es erneut einen leichten Rückgang an Menschen ohne Job im Kreis Unna“, freut sich Thomas Helm, Leiter der für Unna zuständigen Agentur für Arbeit Hamm, über die aktuellen Entwicklungen.

Beschäftigungsentwicklung
Durch die Zu- und Abgänge in bzw. aus Arbeitslosigkeit kommt es zu einer erheblichen Fluktuation. Besonders die Veränderungen, die mit dem ersten Arbeitsmarkt zusammenhängen, lassen Rückschlüsse auf betriebliche Veränderungen zu.

Im Berichtsmonat meldeten sich 1.102 Personen aus Erwerbstätigkeit neu oder erneut arbeitslos. Im Vergleich zum Vormonat waren das 15 Personen (+1,4 Prozent) mehr. Im Vergleich zu November 2018 waren es 56 Personen (+5,4 Prozent) mehr.

Gleichzeitig beendeten im Berichtsmonat 844 Personen ihre Arbeitslosigkeit zu Gunsten einer Erwerbstätigkeit und damit 198 weniger als im Vormonat (-19,0 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr waren es 196 Personen (-18,8 Prozent) weniger, die eine neue Beschäftigung aufnehmen konnten.

Stärkster Rückgang in Holzwickede
In fünf von zehn Kommunen des Kreises Unna konnte Arbeitslosigkeit im vergangenen Monat abgebaut werden. Den prozentual stärksten Rückgang verzeichnete Kamen (-2,1 Prozent bzw. 32 auf 1.508). Danach folgen Unna (-1,6 Prozent bzw. 29 auf 1.754), Werne (-1,4 Prozent bzw. 10 auf 730), Holzwickede (-1,2 Prozent bzw. fünf auf 404) und Bönen (-1,0 Prozent bzw. sechs auf 584).

In Lünen stagnierte die Arbeitslosigkeit weitestgehend (+ 0,0 Prozent bzw. zwei) bei 4.154. Den schwächsten Anstieg an Arbeitslosen verzeichnete Schwerte (+0,5 Prozent bzw. sechs auf 1.212), danach folgen Bergkamen (+0,7 Prozent bzw. 14 auf 2.018), Fröndenberg (+2,5 Prozent bzw. 13 auf 526) und Selm (+2,7 Prozent bzw. 21 auf 808).

- Ulrich Bauer -

Blick in die Presse