Kreishaus Unna | Foto: nowofoto.de

Christoph 8 feiert Geburtstag - 45 Jahre Luftrettung

Wenn jede Sekunde zählt und es richtig schnell gehen muss, dann kommt er zum Einsatz: Rettungshubschrauber Christoph 8. Seit 1974 ist Lünen sein Heimatstandort. Die ADAC Luftrettung feiert nun das Jubiläum des fliegenden „Gelben Engels“ am letzten Augustwochenende mit einem Tag der offenen Tür von 11.30 Uhr bis 17.30 Uhr am St.-Marien-Hospital, Altstadtstraße 23 in Lünen.

Bis 1978 stellte die Bundeswehr mit einer Bell UH-1D die Luftrettung sicher, anschließend wurden Piloten des Bundesgrenzschutzes (heutige Bundespolizei) eingesetzt. Seit April 2005 betreibt die ADAC Luftrettung gGmbH im Auftrag der Trägergemeinschaft - mit dem Kreis Unna als Kernträger - den Standort in Lünen. Deshalb wundert es nicht, dass die Schirmherrschaft bei Landrat Michael Makiolla liegt. Offiziell eröffnet der Landrat den Tag der offenen Tür am Samstag, 31. August um 13 Uhr.

Mehr als 1.200 lebensrettende Einsätze

Im vergangenen Jahr absolvierte die Christoph 8-Crew rund 1.200 oftmals lebensrettende Einsätze, davon mehr als 400 allein im Kreis Unna. Im Jahr 2017 waren es nach der Statistik der Rettungsleitstelle des Kreises genau 1.361 (572) Einsätze. Darin enthalten sind allerdings auch Fälle, in denen der Rettungshubschrauber erst angefordert wurde, letztlich aber doch nicht in die Luft gehen musste.

Wie schnell fliegen die „Gelben Engel“? Über welche Notrufnummer wird ein Rettungshubschrauber alarmiert? Was muss man tun, um Pilot, Notarzt oder Notfallsanitäter auf einem ADAC- Rettungshubschrauber zu werden? Es sind Fragen wie diese, auf die Besucher am Tag der offenen Tür Antworten bekommen können. Auch die genauere Betrachtung der komplett ausgerüsteten Maschine vom Typ EC135 können Interessierte hier erleben.

„Das Jubiläum der Luftrettung in Lünen ist ein Grund zur Freude - und für alle Menschen, die mit der ADAC Luftrettung feiern möchten, die Chance auf einen Tag voller Erlebnisse und Antworten auf ganz viele Fragen zur notfallmedizinischen Versorgung der Region aus der Luft“, sagt Frédéric Bruder, Geschäftsführer der ADAC Luftrettung.

- Fabiana Regino -

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